Neuer Kirchenverwalter, nachdem Xaver Stock nicht mehr für das Amt kandidierte, wurde Bürgermeister Wolfgang Braun, der von Christopher April, Wolfgang Dutz und Michaela Staufer bei der Arbeit unterstützt wird. Verabschiedet wurde Willi Greger, der sechs Jahre lang im beratenden Gremium arbeitete. 18 Jahre lang wirkte dort Anton April. In Dankbarkeit verabschiedet wurden auch Xaver Stock und Karin Ernstberger. Kirchenpfleger Stock und Schriftführerin Ernstberger waren 24 Jahre lang im Amt. „Ich wünsche uns allen eine gute und harmonische Zusammenarbeit“, richtete Pfarrer Joseph das Wort an die neu gewählten Gremiumsmitglieder. „Ich danke Ihnen für die geleistete Arbeit“, wandte er sich zudem an die ausscheidenden Amtsträger.
„Sie alle tragen mit ihren vielen verschiedenen Begabungen das Leben in unserer Pfarrei mit“, sagte Pfarrer Joseph, der mehrmals am Abend das „Dankeschön“ wiederholte. "Ich sage ,Vergelt’s Gott‘ allen, die das Leben und die Arbeit in der Pfarrei mitgestalten beziehungsweise unterstützen. „Jeder von uns ist ein Glied am Leib Christi“, zitierte er die Heilige Schrift. "Wir dürfen Kritik üben, sie darf aber nicht verletzend oder gar zerstörerisch sein", mahnte der Seelsorger mit eigenen Worten. „Wenn ein Glied leidet, leiden alle mit“, erinnerte Pfarrer Joseph erneut an das Bibelwort.
„Hand in Hand und mit Verantwortung wollen wir daher unsere Kirche, hier in Fuchsmühl, aufbauen“, empfahl der aus Indien stammende Vinzentinerpater, der von seinem Mitbruder Pater Martin im seelsorgerischen Dienst unterstützt wird. Pfarrer Joseph fügte hinzu: „Ich wünsche und hoffe, dass weiterhin alle zusammenhalten. Ich wünsche mir auch, dass alle weiter mithelfen, so dass unsere Pfarrei auch in Zukunft lebendig und vielfältig bleibt.“ Der Seelsorger mahnte außerdem: „Vergessen und verzeihen wir einander die Schwächen, auch die Fehler und Missverständnisse.“ Er ergänzte: „Arbeiten wir gut zusammen. Möge Gott uns alle in diesem Jahr begleiten und beschützen. ,Vergelt’s Gott‘ Ihnen allen.“ Musikalisch umrahmt wurde der Festakt im Jugendheim von den Stimmen des Kirchenchores unter der Leitung von Werner Fritsch. Am Klavier saß Hubert Köhler.
Nicht ohne Grund hatte die Pfarrei auch den Regionalkantor für die Dekanate Tirschenreuth und Kemnath-Wunsiedel, Stephan Merkes, zum Ehren- und Dankeschön-Abend eingeladen. „Man gibt, was man kann“, rückte Merkes die Chorbegleitung während der Gottesdienste in den Mittelpunkt. „In der kurzlebigen Zeit ist langes Wirken wichtiger denn je“, verwies er auf die bevorstehende Ehrung der langjährigen Kirchenchor-Mitglieder. „Musik machen im Gottesdienst ist eine lobenswerte Sache“, betonte der Gast. „Wir machen Live-Musik, sie kommt nicht aus der Konserve. Man beschenkt damit die Gemeinde, mehr aber noch sich selber. Singen vertreibt Ärger und hebt die Stimmung. Dabei spielt das eigene Talent nur eine unwesentliche Rolle“, fasste der Regionalkantor zusammen. Den Worten schloss sich auch Chorsprecher Xaver Stock an, der im Namen der Singgemeinschaft ans Rednerpult trat. Geehrt wurde schließlich Sonja Eckert für 20 Jahre Mitwirken im Kirchenchor. Gemeinsam Dankeschön sagten Merkes und Stock auch Sigrun Hartung und Elke Wittmann, die seit 25 Jahren die Notenblätter in die Hand nehmen.
















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