28.09.2020 - 13:29 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Sieben Buben und Mädchen feiern in Fuchsmühl verspätet Erstkommunion

Vieles musste heuer ausfallen oder verschoben werden. Lange warten mussten auch die Erstkommunionkinder in Fuchsmühl, um ihr Fest zu feiern. Ausfallen musste der große Tag aber nicht. Er wurde jetzt in der Wallfahrtskirche nachgeholt.

Sieben Buben und Mädchen aus Fuchsmühl traten zum ersten Mal an den Tisch des Herrn. Begleitet wurden sie von ihren Eltern und Verwandten, Pfarrer Joseph, den Tischmüttern und ihren Lehrerinnen von der Wiesauer Grundschule.
von Werner RoblProfil

Das Erlebnis, zum ersten Mal an den Tisch zum Herrn treten zu dürfen, war heuer anders als gewohnt. Statt im Frühling wurde das Fest, auf das sich die sieben Fuchsmühler Kinder lange vorbereitet hatten, im Herbst gefeiert. Die Erstkommunion fand aber nicht wie gewohnt am Sonntag, sondern am Samstag statt. Mund- und Nasenschutz, Desinfektion und Abstand waren auch beim festlichen Gottesdienst mit Pfarrer Joseph eine leidige, aber wichtige Pflicht. Die alles sei wichtig, bedauerte der Seelsorger aus Indien, dass man auch an diesem Tag nicht umhinkam, auf die strengen Regeln zu achten.

Gefeiert wurde in der Wallfahrtskirche „Maria Hilf“. Musikalisch umrahmt wurde der Erstkommunion-Gottesdienst von den Sopranistinnen Sigrun Hartung, Maria Beer und Anita Schnurrer. Am Dirigentenpult stand Werner Fritsch, die Orgel spielte Hubert Köhler. Im Anschluss an den Gottesdienst bedankte sich Pfarrer Joseph bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten. Sein besonderer Dank galt Mesner Siegfried Stock und der Tischmutter Andrea Bauer, die von Jasmin Heimerl und Melanie Greger unterstützt wurde. Verantwortlich für den Kirchenschmuck waren Franziska Heindl und Christa Hilgarth. Für die Sauberkeit in der Kirche sorgte ein Team des Frauen- und Müttervereins aus Fuchsmühl. Schön geschmückt war auch der Weg zum Altar und zu den Kirchenbänken. „Ich wünsche euch allen einen schönen Tag“, verabschiedete Pfarrer Joseph die Kinder und Erwachsenen, um danach den Segen zu sprechen.

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