06.01.2020 - 09:34 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Unterwegs für den Frieden

Es ist der Segen für das Jahr: Die Zeichen "20–C+ M+ B–20" stehen für "Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus" im Jahr 2020. Am Sonntag wurden die Sternsinger in der Wallfahrtskirche Maria Hilf auf die Reise geschickt.

Nach dem Familiengottesdienst wurden die Sternsinger auf vier Gruppen aufgeteilt und von Pater Martin (Zweiter von rechts) auf den Weg geschickt. Betreut wurden sie von Silke Bächer, Maximilian April, Siegfried Trißl (von links) und Markus Konz (rechts).
von Werner RoblProfil

„Frieden im Libanon und weltweit – Segen bringen, Segen sein“; lautete das aktuelle Motto der Sternsinger-Aktion, das die bunt verkleideten Ministranten durch die Straßen begleitete. Am Sonntag erhielten die Sternsinger beim Familiengottesdienst noch einmal den Segen Gottes, um danach in die Häuser der Marktgemeinde aufzubrechen.

In seiner Predigt – einen Tag vor Dreikönig – erinnerte Pater Martin an das Friedensmotto des Kindermissionswerks Sternsinger. „Ihr seid nicht nur als Segensbringer, sondern auch als Botschafter des Friedens unterwegs.“ Friede müsse bei uns beginnen, empfahl der Kaplan in seiner Ansprache.

Das erste Bild, das wir von Jesus haben, sei die Krippe. „Ein Bild des Friedens“, sagte der Geistliche in der vom Singkreis „Cantiamo“ umrahmten Messe. Als erstes Haus wurde danach das Vinzentinerkloster gesegnet. Danach machten sich die 15 Ministranten, ausgestattet mit Sternen, Spendenbüchsen, Weihrauch und Kreide, auf den Weg in die Straßen, Ortsteile und Mühlen, um dort um Spenden zu bitten und die Weihnachtsgrüsse zu überbringen.

Sternsinger Andi Trißl ist ganz stolz. Das Dreikönigssymbol der Fuchsmühler Ministranten trägt die Unterschriften der Bischöfe Rudolf Voderholzer (Regensburg) und Ludwig Schick (Bamberg).
Der Familiengottesdienst in der Wallfahrtskirche wurde von den verkleideten Ministranten mitgestaltet.
Während der Messe segnete Pater Martin Weihwasser, Kreide und Weihrauch.
Als erstes Haus in Fuchsmühl wurde das Vinzentinerkloster gesegnet. Pater Martin sprach das Segensgebet. Mit C+M+B (Christus Mansionem Benedicat) und der Jahreszahl 2020 wurde die Tür zum Kloster beschriftet.

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