15.03.2020 - 21:36 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Wolfgang Braun bleibt Bürgermeister

Nicole Fürst (SPD) unterliegt mit 27,7 Prozent. Wolfgang Braun (CSU) freut sich über das eindeutige Votum, denn er bleibt mit 72,3 Prozent der gültigen Stimmen weiterhin im Amt.

Wolfgang Braun freute sich über den Wahlsieg. „Ich werde den eingeschlagenen Kurs beibehalten“, äußerte er sich nach Bekanntwerden des vorläufigen Wahlergebnisses.
von Werner RoblProfil

"Die Zahl der Briefwähler stieg. Jedoch nicht in dem Maße, als zuvor erwartet", meldete Verwaltungsangestellter Bernd Spörrer am frühen Nachmittag. Rund 700 Briefwähler hatten sich dafür ausgesprochen, ihre Wunschkandidaten zu Hause auszusuchen.

Wie zu erwarten war, nutzten viele den leicht windigen, aber überwiegend sonnigen Wahlsonntagnachmittag, um ihre Stimmen in den Wahllokalen abzugeben. Bereits gegen 14 Uhr wurden die Briefwahlunterlagen auf die beiden Briefwahllokale verteilt, um die zuvor abgegebenen Umschläge für die Auszählung vorzubereiten. "Zunächst werden die Wahlscheine auf ihre Gültigkeit geprüft", erklärte Verwaltungsmitarbeiter Bernd Spörrer.

72,30 Prozent

Als erstes Ergebnis stand beim Auszählen das mit großer Spannung erwartete Ergebnis der Bürgermeisterwahl fest. Wolfgang Braun (CSU) konnte 702 Stimmen (72,30 Prozent der gültigen Stimmen) auf sich vereinigen. Damit unterlag seine Konkurrentin um den Bürgermeisterposten, Nicole Fürst (SPD), die mit 269 Stimmen (27,70 Prozent) aus dem Rennen ging. Von den insgesamt 1328 stimmberechtigten Fuchsmühlern beteiligten sich genau 1000 Fuchsmühler an der Wahl, was einer Wahlbeteiligung von 75,30 Prozent entspricht.

Wolfgang Braun, der gegen 19.30 Uhr ins Rathaus kam, zeigte sich vom Wahlausgang beeindruckt. "Ich freue mich über das eindeutige Votum und bedanke mich bei den Wählern, die mir das Vertrauen geschenkt haben." Braun versprach, den eingeschlagenen Kurs beizubehalten. Abgeschlossen sei die Wahl aber erst dann, "wenn die Sitze im Gemeinderat verteilt sind", fügte der Wahlsieger hinzu.

Die SPD-Kandidatin Nicole Fürst äußerte sich zum Wahlergebnis per Telefon. Persönlich war sie bei der Auszählung nicht anwesend. Zum Ausgang der Bürgermeisterwahl in Fuchsmühl sagte sie: "Ich hätte mir mehr erwartet. Zudem bin ich tief enttäuscht, dass mein soziales Engagement und meine Wahlziele zum Wohl meiner Heimatgemeinde nur unzureichend beachtet wurden."

Zum ersten Mal in ihrem Leben durfte die junge Herzogöderin Theresa Greger an die Wahlurne gehen.
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