17.07.2020 - 15:47 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Nach Zimmerbrand in Fuchsmühl neun Bewohner im Krankenhaus

In Fuchsmühl (Kreis Tirschenreuth) hat es in einem Mehrfamilienhaus gebrannt. Was zuerst wie ein "Routine-Einsatz" ausschaute, entwickelte sich zum Großeinsatz. Insgesamt mussten neun Bewohner ins Krankenhaus.

Mehrere Personen haben Rauchvergiftungen erlitten.
von Werner RoblProfil

Die Feuerwehren wurden um Freitag um 7 Uhr zu einem Zimmerbrand in die Mühlenstraße in Fuchsmühl alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatten alle Bewohner bereits das Mehrfamilienhaus verlassen. Die Feuerwehr ging unter Atemschutz in die Brandwohnung vor und konnte den Brand schnell löschen. Mit einen Überdrucklüfter wurde das Haus belüftet. Die drei Betroffenen hatten Symptome einer Rauchgasvergiftung und wurden den Rettungsdienst übergeben.

Die Feuerwehr konnte nach einer nochmaligen Kontrolle den Einsatz rasch beenden. Plötzlich meldeten sich mehrere Bewohner des Hauses und klagten über Atemwegsbeschwerden. Die Rettungsleitstelle forderte deshalb zahlreiche Einsatzkräfte nach. Schließlich zählten die Einsatzkräfte 16 Betroffene, von denen 9 mit dem Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden.

Die Ermittlungen zur Brandursache übernahmen Beamte der PI Tirschenreuth. Nach ersten Angaben soll der Brand im Wohnzimmer ausgebrochen sein. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Fuchsmühl, Voitenthan und Wiesau. Auch das Bayerische Rote Kreuz rückte mit einem Großaufgebot an: Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte und 21 Einsatzfahrzeuge des BRK im Einsatz bzw. Einsatzklar am Standort (zusätzlich) besetzt, wie Pressesprecher Sven Lehner mitteilte. Die Einsatzleitung des Rettungsdiensts lag in der Hand von Stefan Binner. Zusammen mit Leitenden Notarzt Achim Nemsow und Organisatorischer Leiter Richard Cruz koordinierte er den Einsatz. Vor Ort waren sechs Rettungswagen aus Erbendorf, Marktredwitz, Neustadt, Röthenbach, Selb und Tirschenreuth, zwei Notärzte samt Fahrer und Notarzteinsatzfahrzeug aus Marktredwitz und Waldsassen. Außerdem flog der Rettungshubschrauber Christoph 80 (DRK Luftrettung) samt Notarzt an. Dazu kamen noch die ehrenamtlicher Helfer vor Ort Wiesau, die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung mit Einsatzleitwagen, die Fachgruppe UAS (Unmanned Aerial System) mi ihrer Drohne und die Schnelleinsatzgruppe Transport mit einen Notfallkrankenwagen.

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