02.10.2019 - 15:30 Uhr
Fürnried/BirglandOberpfalz

Repräsentanten des Birgländer Brauchtums

Die Sängerinnen und Stubenmusi des Heimatvereins blicken mit vielen musikalischen Gästen auf ihr 20-jähriges Bestehen zurück.

Die Birgländer Stubenmusi mit Gästen ihres Jubiläumsabends auf der Bühne im Laurer-Saal.
von Autor MAGProfil

Der 20-jährige Jubiläumsabend der Birgländer Sängerinnen und der Stubenmusik im Laurer-Saal in Fürnried stand hoch im Kurs bei den Volksmusikfreunden. Alles, was Rang und Namen hat, war vertreten, um das erfolgreiche Arbeiten beider Gruppen auf dem Gebiet der Oberpfälzer Brauchtumspflege mitzuerleben und zu würdigen.

Nach der Begrüßung durch Lisa und Herbert Brzoza lobten Landrat Richard Reisinger, Birgland-Bürgermeisterin Brigitte Bachmann, Dritter Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein, aus Sulzbach-Rosenberg, Kreisheimatpflegerin Martha Pruy und Hermann Frieser die gute und wertvolle Arbeit der beiden Gruppen, die weit über die Landkreisgrenzen hinaus das Birgländer Brauchtum in Gesang und Musik vertreten.

Auf eine kurze Andacht mit Diakon Markus Weinländer folgte eine Rückblende von Lisa und Herbert Brzoza in die Anfangszeit der jetzigen Birgländer Sängerinnen. Seit 1998 setzen sie die lange Tradition ihrer Vorgängerinnen fort. Ihren ersten Auftritt hatten sie beim Winteraustreiben des Heimatvereins Birgland am 1. Mai 1998 in Eschenfelden. Seit 2009 singt die durch Janina Gradl vergrößerte Gruppe dreistimmig, was nicht nur für die Bairischen beziehungsweise Zwiefachen eine klangliche Verbesserung darstellt. Inzwischen umfasst das Repertoire der aktuellen Sängerinnen Lisa Brzoza, Sandra Maderer und Petra Delert-Wanitschek alle Bereiche des öffentlichen Lebens und kirchlichen Anlässe im Jahreskreis.

Die Birgländer Stubenmusik entstand aus dem gemeinsamen Singen und Musizieren der Birgländer Sängerinnen. Nach einer längeren Pause des früheren Vereins Stubenmusiken fand sich bei der Weihnachtsfeier des Heimatvereins Birgland im Jahr 1999 eine neue Gruppe zusammen. Gründungsmitglieder waren damals Lisa Brzoza (Gitarre und Altflöte), Herbert Brzoza (Hackbrett und Akkordeon), Petra Delert-Wanitschek (Zither) und Kerstin Wehrl (Gitarre). Sandra Maderer bringt sich seit 2017 nicht nur mit Gesang, sondern auch mit Tenorflöte und ihrer Gitarre in die Stubenmusik ein. Gesungen und gespielt wird bei festlichen Anlässen, etwa im Advent, an Dreikönig, in der Passionszeit oder bei Maiandachten. Auch im sächsischen Wörlitz gestalten sie alle Jahre weihnachtliche Stunden.

Neben den beiden Gruppen, die ihr 20-jähriges Bestehen feierten, beteiligten sich die Birgländer Musikanten, die Birgländer Volkstanzgruppe, die Hahnbacher Sänger, die Stubenmusik des Heimat und Trachtenvereins Stamm und Martina Engelhard mit ihrer Harfe am Programm. Wortbeiträge lieferten die Mundartsprecher Dieter Radl, Hans Pirner und Josef Schmaußer. Mit einigen Bairischen setzen die Birgländer Musikanten den Schlusspunkt.

Mit Mundartbeiträgen meldet sich Hans Pirner zu Wort.

 

 

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