Furth im Wald im Landkreis Cham
10.08.2026 - 08:27 Uhr

Angriff auf Feuerwehrleute bei Festumzug in Furth im Wald

Zwei Feuerwehrleute werden beim Drachenstich-Festzug beleidigt und angegriffen. Die Polizei identifiziert zwei Tatverdächtige.

Zwei Feuerwehrleute sind beim Festumzug der Drachenstich-Festspiele in Furth im Wald beleidigt und angegriffen worden. Symbolbild: Armin Weigel/dpa
Zwei Feuerwehrleute sind beim Festumzug der Drachenstich-Festspiele in Furth im Wald beleidigt und angegriffen worden.

Bei den Drachenstich-Festspielen in Furth im Wald haben am Sonntagmittag zwei junge Männer Kräfte der Feuerwehr Grabitz, die für die Streckensperrung für den Umzug eingeteilt waren, beleidigt und angegriffen. Anlass war laut Polizeibericht zunächst offenbar die Frage, ob die Männer ihr Fahrzeug unmittelbar vor der Absperrung abstellen könnten. Im weiteren Verlauf haben die zwei die beiden eingesetzten Feuerwehrleute derb beleidigt, zudem schubste einer der beiden Burschen einen Feuerwehrmann. Anschließend entfernten sich die zwei Männer.

Eine Fahndung nach den beiden Beschuldigten verlief zunächst ohne Erfolg. Anhand angefertigter Lichtbilder konnten die beiden Männer jedoch im weiteren Verlauf eindeutig identifiziert werden: Bei den Beschuldigten handelt es sich um einen 24-Jährigen und einen 19-Jährigen. Beide sind der Polizei bereits einschlägig bekannt. Gegen sie Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung sowie wegen Widerstands gegen Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, eingeleitet.

„Unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute haben an diesem Tag ihren Dienst für die Sicherheit der Bevölkerung und die Durchführung des Festumzugs versehen. Sie haben dabei lediglich ihren gesetzlichen Auftrag erfüllt und die erforderliche Streckensperrung abgesichert. Es kann nicht sein, dass Menschen, die ihre Freizeit ehrenamtlich für die Allgemeinheit einsetzen, dabei grundlos beleidigt oder sogar körperlich angegriffen werden. Wir werden solche Angriffe auf Einsatz- und Rettungskräfte konsequent verfolgen und die erforderlichen Ermittlungsmaßnahmen mit Nachdruck durchführen“, heißt es im Polizeibericht abschließend.

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