06.08.2021 - 09:07 Uhr
Gailoh bei AmbergOberpfalz

Hauptversammlung der Feuerwehr Gailoh

Der Amberger Stadtrat und das Stadtbrandkommando schätzen die Leistungen der Gailoher Feuerwehr. Sie halfen deshalb bei der Errichtung eines Erweiterungsbaus und bei der Zuteilung eines neuen Mannschaftstransportwagens.

Geehrte, Gewählte und Gratulanten bei der Feuerwehr Gailoh (von links): Jubilare Karl Bernklau und Hubert Matzke, Kommandant Thimo Höcherl, der verabschiedete Kassier Anton Honig, Nachfolgerin Christina Heinrich, Vorsitzender Martin Heindl, die neue Schriftführerin Elisabeth Streher und Stadtbrandrat Bernhard Strobl.
von uscProfil

Mit der schon üblichen Corona-Verspätung zog die Stadtteilfeuerwehr Gailoh Bilanz für das Jahr 2020. Sie fiel positiv aus, betrachtet man die enormen Eigenleistungen, die aus den Reihen der Mitglieder beim Neubau der Garage für den Mannschaftsbus und bei der aufwendigen Umgestaltung des Aufenthaltsraums erbracht wurden. Die Pandemie hemmte aber den Ausbildungsbetrieb.

In seinem Jahresbericht zählte Kommandant Thimo Höcherl unter anderem die Leistung von rund 180 Stunden der Aktiven für die Aus- und Weiterbildung, 15 Einsätze und 200 Stunden Sicherheitswachen auf. Voller Stolz verwies Höcherl darauf, dass die FFW Gailoh einen neuen Mannschaftstransportwagen erhielt. Dieser VW-Bus sei für die Wehr sehr wichtig, da sie mit ihrem TSF-W nur sechs Personen zu Einsätzen befördern könne und sie bislang bei einem größeren Einsatz mit privaten Fahrzeugen ausrücken musste. In diesem Zusammenhang galt Höcherls Dank Stadtbrandrat Bernhard Strobl und Stadtbrandinspektor Philipp Seegerer, die sich dafür „mächtig ins Zeug gelegt haben“, so Höcherl.

Jugendwart Christian Klann zufolge absolvierte die Jugendfeuerwehr im Jahr 2020 insgesamt 28 Übungen mit rund 210 Stunden Freizeit. Insgesamt beläuft sich der Ausbildungsaufwand auf knapp 310 Stunden. Aktuell üben die Nachwuchskräfte der Wehr für den Erwerb der Bayerischen Jugendspange. Im November steht der Wissenstest an.

Vorsitzender Martin Heindl ging ausführlich auf Neu- und Umbau ein. Ende Mai begannen demnach die Arbeiten zur Umgestaltung des Aufenthaltsraums. Ein größeres Bauvorhaben war die Errichtung einer Garage für den Mannschaftsbus und das noch ausstehende Stromaggregat. Ein paar kleine Feinarbeiten stehen laut Heindl zwar noch aus, aber auch diese sind schon in Planung. Federführend übernahmen Bernhard Honig, Georg Honig und Daniel Schildbach die Organisation der Baumaterialien, des Ablaufes und der Arbeitskräfte, so berichtete Heindl weiter.

Die Eigenleistung bei diesem Bau beläuft sich nach Angaben des Vorstands auf rund 650 Stunden. Dies entspricht in etwa 80 Prozent der Bauleistung. Dankbar erwähnte Heindl auch die Unterstützung des Bauvorhabens durch die ortsansässigen Firmen Tiefbau Rubenbauer und Zimmerei Honig.

Eine besondere Ehrung erfuhren zum Abschluss der Jahreshauptversammlung Karl Bernklau und Hubert Matzke für 50-jährige Mitgliedschaft. Für 30-jährige Tätigkeit als Kassier wurde Anton Honig ausgezeichnet. Zu seiner Nachfolgerin wählte die Versammlung Christina Heinrich, zu ihrer Nachfolgerin als Schriftführerin ernannte der Vorsitzende Elisabeth Streher. Vertrauensperson wurde Christoph Schöppl. Verhindert war Georg Honig. Die Ehrung für 40-jährige Dienstzeit und Vereinszugehörigkeit wird nachgeholt.

Stadtbrandrat Bernhard Strobl appellierte in der Jahresversammlung der FFW Gailoh an Aktive und Passive, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Bei der FFW Amberg betrage die Durchimpfung bereits 90 Prozent. Große Anerkennung sprach Strobl den Gailoher Feuerwehrleuten für das Engagement beim Bau der neuen Garage aus. Mit der Zuweisung des Mannschaftsbusses habe der Stadtrat Wort gehalten. Als nächstes erfolge in Gailoh die Stationierung eines Notstromaggregats, nicht zuletzt aus den Erfahrungen der aktuellen Unwetterkatastrophe. Nachrüsten werde Bayern in der Sirenenalarmierung und beim Digitalfunk. Die digitale Alarmierung im Stadtgebiet werde ab Herbst/Winter anlaufen. Laut Strobl sollen dazu 300 digitale Funkwecker für die Aktiven beschafft werden. Derzeit verfügt Amberg über 290 Aktive und 60 Jugendfeuerwehrleute.

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