Viel zu entdecken gab es für die Kinder der Ferienbetreuung des Marktes Moosbach bei der Landschafts-Pflegemaßnahme bei Gaisheim unter der Leitung der Diplom-Biologin Mathilde Müllner vom Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald am Landratsamt Neustadt/WN. Gleich zu Beginn sahen sie eine Wespenspinne samt Kokon. "Seit 30 Jahren läuft der Siegeszug des Tieres von den Tälern bis in höher gelegene Waldwiesen", erklärte Müllner.
Die Biologin und Philipp Thor von der Unteren Naturschutzbehörde und Biodiversitätsberater begleiteten die Aktion. Ein Landwirt hatte ein Stück Straßenrand abgemäht und die Mädchen und Buben holten mit dem Rechen flink das lange Gras heraus. "So werden die blütenreichen Straßensäume erhalten", meinte Müllner.
Zu sehen gab es dann die Heidenelke, eine typische Pflanze auf Oberpfälzer Magerwiesen. Auch die Pechnelke, die auf der Roten Liste steht, sahen die Kinder. Müllner zeigte den Kindern die Witwenblume, die für Hummeln und Schmetterlinge Nahrung bietet. Den wilden Zitronen-Thymian nannte man früher „Kunnerla“.
In das Programm werde nicht jeder Rain aufgenommen, so Thor. Aufgrund der vorkommenden Arten, wähle man spezielle aus. von Artenvorkommen. Diese wolle man abschnittsweise durch Mähen offen halten. Petra Zielbauer hatte mit dem SpVgg-Bus die Kinder und die Betreuer Eva-Maria Procher, Bettina Leo und Praktikantin Tamara Stahl von Moosbach nach Gaisheim chauffiert.















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