Pirkhofer Böllerschützen feiern 20. Geburtstag

Donnernde Geburtstagsglückwünsche aus fast 700 Hand- und Schaftböllern, sieben Standböllern und 13 Kanonen

Auf Verkaufsständen gab es alles, was ein Böllerschützenherz begehrt.
von Christof FröhlichProfil

Oberviechtach-Gartenried. (frd) Das Platzschießen am gestrigen Sonntagnachmittag war der absolute Höhepunkt in der 20-jährigen Geschichte der "Almenrauschschützen" Pirkhof. Sie feierten an diesem Wochenende den 20. Geburtstag ihrer Böllergruppe mit einem tollen Fest und ließen es mit dem 21. Oberpfälzer Böllerschützentreffen im wahrsten Sinne des Wortes so richtig krachen.

Viele Gäste von auswärts

Viele Böllerschützen von auswärts trafen bereits am frühen Morgen ein und nahmen am Festgottesdienst teil, bei dem für die verstorbenen Mitglieder gebetet und dem Herrgott dafür gedankt worden ist, dass die Schießen der Pirkhofer Böllerschützen bisher unfallfrei über die Bühne gegangen sind. Nach Frühschoppen und Mittagessen formierte sich der Böllerschützenzug, marschierte in Richtung Schießplatz und es erfolgte die Aufstellung zum Platzschießen, das den absoluten Höhepunkt dieses Festes bildete.

Die Leitung des Schießens oblag dem Böllerreferenten im Oberpfälzer Schützenbund, Christoph Zinkl und seinem Stellvertreter Alexander Ehrenfried als dem Kommandogeber. Ehrenfried hatte damit eine Premiere, die er souverän meisterte. Eingeteilt in acht Züge und auf festgelegten Plätzen für Standböller und Kanonen warteten die Böllerschützen und Kanoniere auf die Kommandos "Böllerschützen, Achtung, Böller laden."

Das waren am Sonntagnachmittag in dieser Reihenfolge ein Reihensalut, Echoschuss, schnelle Reihe, Doppelschlag, Flächenfeuer und ein abschließender gemeinsamer Salut, dem ein donnernder Beifall der zahlreich anwesenden Zuschauer folgte. Nach dem Rückmarsch der Böllerschützen zum Pulverparkplatz und dem Verstauen der Gerätschaften, denn die Sicherheit geht den Böllerschützen über alles, ging es zurück zum Festzelt. Dort erfolgte die offizielle Begrüßung der Ehrengäste und Böllergruppen, gab es Grußworte von Ehrengästen und das Überreichen der Ehrenscheibe und der Erinnerungsurkunden. Der stellvertretende Vorsitzende der "Almenrauschschützen", Oswald Schaller, dankte den zahlreichen Gästen für ihren Besuch und allen Böllerschützen, dass sie dieses große Platzschießen dank guter Schießdisziplin unfallfrei über die Bühne gebracht haben.

MdL Alexander Flierl gratulierte zum Jubiläum und dankte für den Erhalt jahrhundertelanger Böllerschützentradition, die einfach zum Bayernland gehört. Flierl versprach, das ihm mögliche zu tun, um überflüssige Vorschriften abzubauen, die den Böllerschützen ihren Sport oft ohne Notwendigkeit erschweren.

Neue Wanderscheibe

Der Böllerschützenreferent im Oberpfälzer Schützenbund, Christoph Zinkl dankte den "Almenrauschschützen" für die hervorragende Organisation und übergab an die Pirkhofer Böllerschützen eine neue Wanderscheibe, die sie nun ein Jahr lang behalten dürfen. Mit schmissiger Musik bis in den Abend hinein sorgte die Blaskapelle "Bayerisch Blech" für einen zünftigen Festausklang.

Die Prominenz voraus ging es im „kleinen Festzug“ zum Schießplatz..

In zünftiger Bekleidung ging es, eine hübsche Taferlträgerin voraus, zum Schießplatz.

Auch die Jugend hatte ihren Spaß.

Auf dem „Kommandostand“.

Unter dem Kommando von Alexander Ehrenfried lief das Platzschießen wie am Schnürchen ab.

Die Böller werden verdämmt.

Eine „schnelle Reihe“ war hier gefordert.

Der Böllerschützenreferent im Oberpfälzer Schützenbund, Christoph Zinkl (rechts) und sein Stellvertreter, Alexander Ehrenfried, (daneben) übergaben an den Pirkhofer Böllermeister Jürgen Leibl (links) und den stellvertretenden Vorsitzenden der Almenrauschschützen, Oswald Schaller (daneben) die neue Ehrenscheibe.

Nach dem Schießen gingen alle „zum gemütlichen Teil“ über.

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