01.09.2020 - 16:07 Uhr
GebenbachOberpfalz

Corona-Mausbergfest: Viel geistige Nahrung, aber auch Süßes

Die Wallfahrtswoche der Pfarrei Gebenbach auf dem Mausberg startet am Sonntag, 6. September. Wegen Corona allerdings in reduzierter Form. Neben geistiger Nahrung gibt es aber auch Süßes.

Ab Sonntag steht sie wieder im Mittelpunkt, die Wallfahrtskirche auf dem Mausberg bei Gebenbach: Wegen Corona muss der große Ansturm auf das Bergfest in diesem Jahr allerdings ausbleiben.
von Autor SWOProfil

Trotz Corona findet wieder eine Festwoche auf dem Mausberg statt, wenngleich in ziemlich eingeschränkter Form. So muss - wie auch bei anderen Bergfesten - auf Festzelt, Bier und Bratwürste verzichtet werden. Pfarrvikar Christian Preitschaft hat die Festwoche im kirchlichen und gottesdienstlichen Bereich die ganze Woche organisiert. Wegen der Pandemie wird er die Gottesdienste größtenteils selbst zelebrieren und auch predigen.

Übertragung ins Freie

Die Messen werden ins Umfeld der Wallfahrtskirche übertragen, so dass bis zu 200 Menschen mit entsprechendem Abstand die Gottesdienste mitfeiern können. Damit sich die Gläubigen nach Angaben der Pfarrei noch mehr in das Geschehen hineingenommen fühlen, wurde ein großes Banner mit dem Gnadenbild der Gottesmutter vom Mausberg angefertigt. Dieses wird außen an der Kirche angebracht sein. Um die Kirche herum, werden genügend Sitzmöglichkeiten geschaffen. Diese sind zum Teil überdacht, bieten also Schutz bei schlechtem Wetter. "Bleib bei uns Herr", lautet das Motto der Festwoche, das der Pfarrvikar bereits im vergangenen Jahr kurz nach dem letzten Bergfest ausgewählt hätte. Es ist quasi der Ruf nach Beistand und Hoffnung zugleich, dass sich die Lage hierzulande und weltweit bald wieder beruhigen möge. Für Preitschaft ist es auch der Ruf, der diejenigen miteinschließen kann und soll, deren Stimmen verstummt sind und "die fern sind in ihrem Glauben und dem Vertrauen auf Gott".

Höhepunkt der Festwoche ist am Sonntag, 13. September, wenn Weihbischof Josef Graf um 10 Uhr den Pontifikalgottesdienst zelebriert. Musikalisch gestalten verschiedene Kleingruppen aus der Pfarrei die Messen. Gottesdienste sind an den Sonntagen um 8 und 10 Uhr statt, an den Werktagen jeweils um 18 Uhr. Am Hauptfest Mariä Geburt am Dienstag, 8. September, ist zusätzlich um 9.30 Uhr ein Gottesdienst. Für die 10-Uhr-Messen an den Sonntagen müssen sich die Gläubigen beim Pfarrvikar (09622/1402 oder 0179/6 61 79 20) anmelden. Gottesdienstbesucher sollen rechtzeitig erscheinen, da es durch Zugangskontrollen und Platzanweisungen zu Verzögerungen kommen könne, so die Pfarrei. Den Anweisungen des ehrenamtlichen Ordnungsdienstes sei unbedingt Folge zu leisten, die Hygienevorschriften seien einzuhalten.

Kirche offen für stilles Gebet

Trotz reduzierter Bergfest-Form bleibt die leibliche Nahrung nicht ganz außen vor. Ein Stand wird die Festwoche versüßen. Dieser ist an den Sonntagen von 10.30 bis circa 16 Uhr und werktags von 17 bis etwa 20 Uhr geöffnet, um gebrannte Mandeln und Nüsse, Popcorn, Zuckerwatte, Kokosmakronen, Schaumküsse und -waffeln, Schokobarren, aber auch Spielsachen anzubieten. Die Kirche steht allen Gläubigen für ein stilles Gebet oder das Opfern einer Kerze offen - um die Gottesmutter Maria zu verehren, sie um Fürsprache für die Menschen bei ihrem Sohn Jesus und dem himmlischen Vater zu bitten.

Frohnbergfest in abgespeckter Version

Hahnbach
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