17.08.2018 - 15:35 Uhr
GebenbachOberpfalz

Die dritte Pleite verhindern

"Wir stellen uns nur ungern auf den Abstiegskampf ein. Wir spielen gegen Gebenbach, unseren Lieblingsgegner", sagt Michael Enzi, der Fußball-Abteilungsleiter des FSV Erlangen-Bruck. Und fügt hinzu: "Hoffentlich schaffen wir da die Wende."

Manche haben keine gute Erinnerung an den 21. April diesen Jahres: Da konnte die Gebenbacher Abwehr nur noch hinterher schauen, als Oliver Seybold (links) zum 2:0 traf für den FSV Erlangen-Bruck.
von Autor LIKProfil

Zum Duell der beiden Vorjahresaufsteiger erwartet die DJK Gebenbach am Samstag 18. August, um 16 Uhr in ihrem dritten Heimspiel der Bayernliga Nord den FSV Erlangen-Bruck. Während die Heimelf aus den letzten vier Begegnungen zehn Punkte holte und sich dadurch bis auf den fünften Platz vorarbeitete, sind die Gäste durch drei Niederlagen in Serie bis auf den Relegationsplatz (14) zurückgefallen.

Trotz der momentan negativen Ergebnisse gibt man sich kämpferisch. kämpferisch. Und auch Trainer Normann Wagner sieht es ähnlich wie Michael Enzi und ist froh, gerade in dieser schwierigen Situation gegen Gebenbach spielen zu dürfen. "Es geht für uns gegen unseren Lieblingsgegner. Dort müssen wir versuchen, die extrem gute Offensive in den Griff zu bekommen. Jetzt zählt für uns jeder Punkt, der erkämpft werden muss" , so Wagner.

Zwölf Jahre im Amt

Normann Wagner schaffte bereits einmal vor zehn Jahren (2008) mit Erlangen-Bruck den Aufstieg in die Bayernliga Nord und geht mittlerweile in seine zwölfte Saison als Trainer der Brucker. 1:0 und 2:1 siegte seine Mannschaft im Vorjahr gegen die DJK Gebenbach. Für die Maloku-Elf war es der einzige Gegner in der ersten Bayernligasaison, gegen den man ohne jeden Punktgewinn blieb."Letzte Saison sind wir zweimal als Verlierer vom Platz gegangen.

Eine dritte Pleite noch dazu vor eigenem Publikum wollen wir natürlich unter allen Umständen verhindern", so Trainer Faruk Maloku. Zugleich warnt er: "Erlangen-Bruck hat eine sehr erfahrende und starke Mannschaft. Mit Seybold, Roas und Selmani unter anderem richtig starke Fußballer".

Mit 19 erzielten Treffern verfügen die Brucker auch über die bis dato nach Gebenbach (22 Tore) zweitbeste Offensive. Lediglich die Fehlerquote in der Defensive mit ebenfalls 19 Gegentoren verhindert eine bessere Platzierung des letztjährigen Tabellenneunten der auch in dieser Runde wieder einen einstelligen Tabellenplatz anstrebt.

Achterbahnfahrt

Im bisherigen Verlauf fehlte es den Mittelfranken noch an der nötigen Stabilität vieles glich einer "Achterbahnfahrt". Einem 5:1-Sieg in Ansbach folgte ein 1:5 zu Hause gegen Großbardorf dann wieder ein 6:0-Erfolg gegen Vach.

Bei Gebenbach ist der Saisonverlauf nach dem richtig schlechten Auftakt bei Bayern Hof (2:3) bisher konstant. In den folgenden vier Auswärtsspielen wurden die Phasen, in denen man keinen Zugriff auf das Spiel bekam, kürzer. Zuletzt bei der U-23 der Würzburger Kickers reichten allerdings Minuten, um fast auf die Verliererstraße zu kommen. "Gegen einen erfahrenen Gegner wie es auch Erlangen-Bruck ist, wären wir nach dem 0:2-Rückstand wahrscheinlich nicht mehr zurückgekommen", so Faruk Maloku.

In den bisherigen zwei Heimspielen gegen den ATSV Erlangen (5:1)und dem ASV Neumarkt (5:0) brauchte Gebenbach rund 20 Minuten, um ins Spiel zu finden. Diesmal sollte die DJK versuchen wie in den Auswärtsspielen gleich ihren Rhythmus zu finden. Nun will die DJK diese kleine Serie weiter ausbauen gegen akkurat den Gegner, der im Vorjahr eine lange Reihe ungeschlagener Spiele vor eigenem Publikum mit dem 1:2 durch Tore von Drießlein und Oliver Seybold beendete.

Mit Seifert?

Damals hatte unter anderem auch Marco Seifert viele Möglichkeiten ausgelassen, um die Niederlage zu verhindern. Ob der DJK-Torjäger, der bisher in allen sieben Spielen getroffen hat, auch in der achten Begegnung Gelegenheit hat, zu treffen bleibt offen. Seifert hat sich gegen Würzburg verletzt.DJK Gebenbach:Nitzbon (1), Damiano (30), Ceesay (3), Becker (7), Gorgiev (9), Kohler (10), Seifert (11) ?, Hempel (14), Biermeier (5), Libotovsky (18), Haller (8), Jonas Lindner (20), Jakob (25), Keilholz (27) Fischer (17), Scherm (23), Pirner (19)

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