05.12.2018 - 11:11 Uhr
GebenbachOberpfalz

Hubert-Velten-Ensemble verwöhnt die Zuhörer mit sonoren Stimmen

Mitten in der Hektik der vorweihnachtlichen Zeit beschenken die Sänger des Vokalensembles Hubert Velten mit Leiter Dekan Holger Kruschina aus Regensburg ihre Zuhörer. In der Gebenbacher St.-Martin-Kirche bleibt kein Platz frei.

Das Hubert-Velten-Ensemble gibt ein Vokalkonzert in der Gebenbacher Pfarrkirche.
von Externer BeitragProfil

Mit diesem besonderen Adventskonzert wollten die Sänger die Besucher auf die staade Zeit einstimmen. Zum allerersten Mal hatte der Chor, der ausschließlich aus ehemaligen Domspatzen besteht, den Weg nach Gebenbach gefunden. In der Kirche waren kurz vor Beginn selbst Stehplätze kaum mehr zu bekommen. Auch Pfarrvikar Christian Preitschaft, der einige einleitende Worte sprach, war von der Besucherzahl überwältigt. Dank dem Organisator des Konzerts, Peter Kick.

Die elf Sänger des Vokalensembles, das mit seiner Liebe zur alten Chormusik landesweit Renommee genießt, schickten dann zarte und beruhigende Klänge und Gebete zum Himmel. Das Vokalensemble schlug einen Bogen vom gregorianischen Choral Rorate bis zum Marienlied „Als Maria übers Gebirge ging“. Es folgten das „Ave Maria“ und als Lobpreis an die Dreifaltigkeit „O Heiland, reiß die Himmel auf“. "Alma Redemptoris Mater" sei eine marianische Antiphon, die in der alten Tradition der katholischen Kirche in der Advents- und Weihnachtszeit oder in der Fastenzeit gesungen werde, erklärte Dekan Holger Kruschina aus Roding, der die Gruppe leitet, den Zuhörern.

Durchgehend beeindruckend waren die klanglich homogene Intensität, die dynamische Feinarbeit und die außerordentlich gute Textverständlichkeit - egal, ob in lateinischer oder deutscher Sprache. Das Repertoire der elf Sänger umfasste Chorwerke für Männerstimmen quer durch die Jahrhunderte, vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Versammelt hatten sich die Sänger und ihr Leiter direkt vor dem Hochaltar - nur zu Franz Biebls „Angelus Domini (Ave Maria)“ sangen einige vom alten Mittelschiff der Kirche aus. Einen besonderen Akzent bei dem Konzert setzten die Solisten. Insgesamt erzeugten die Sänger einen Klangkörper, der Volumen und Klangreinheit auf hervorragende Weise verband.

Beendet wurde das offizielle Programm mit „O Magnum Mysterium“. Die Zuhörer dankten dem Ensemble mit stehenden Ovationen. Entlassen wurde das begeisterte Publikum schließlich mit den sanft-romantischen Weihnachtsliedern „Es ist ein Ros´ entsprungen“ und „Stille Nacht“.

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