08.09.2020 - 09:15 Uhr
GebenbachOberpfalz

Am Mausberg: Schwerpunkt auf geistiger Nahrung

Der kirchliche Teil des Mausbergfests begann erwartungsgemäß ruhiger als sonst. Auch hier machen die Hygieneabstände keine Ausnahme.

Trotz fehlender Aussicht auf eine verdiente Maß Bier und Bratwürste machten sich am Sonntag knapp 20 Wallfahrer aus der Nachbarpfarrei Ursulapoppenricht auf den Weg und pilgerten auf den Mausberg hinauf, wo sie singend in die Kirche einzogen
von Autor SWOProfil

Bei angenehmen Temperaturen begann am Sonntag der kirchliche Teil der Festwoche auf dem Mausberg. Nachdem die Zahl der Gottesdienstbesucher beschränkt war, war die Schar entsprechend mehr oder weniger überschaubar. Die Kirche und der Platz davor waren zwar gut gefüllt, aber die Abstände dazwischen entsprechend groß. So begrüßte auch Pfarrvikar Christian Preitschaft die Wallfahrer mit dem Verweis, dass heuer der Schwerpunkt wohl eher auf der geistigen Nahrung liege, da man nicht wie gewohnt eine Bewirtung vor dem Zelt anbieten könne, wenngleich er dies sehr bedauere.

„Bleib bei uns, Herr“. Das Motto hätte er wohl für diese Zeiten nicht treffender wählen können. Es klinge schon fast wie ein Aufschrei der Verzweiflung und der flehentlichen Bitte an den Herrn, sagte er. Dieser Wunsch der Emmaus-Jünger klinge mehr denn je, bis in unsere Zeit hinein. Auch auf dem Mausberg wenden sich die Gläubigen an die Gottesmutter Maria und an den Herrn, denn er kann alles wieder gut machen. Deshalb seien wir aufgerufen, Feuer und Flamme für Jesus zu sein und für ihn zu brennen. So könnten auch wir helfen, das Beste aus dieser Welt zu machen.

Zu Beginn des Gottesdienstes zogen knapp 20 Fußwallfahrer aus der Nachbarpfarrei Ursulapoppenricht singend und betend in das Gotteshaus ein. Der feierliche Gottesdienst wurde von der Gebenbacher Stubenmusi unter der Leitung von Rita Butz gestaltet. Den gesanglichen Teil übernahm sie dabei selbst mit ihren Brüdern Hans und Wolfgang Schöpf.

Optisch war auch der Platz vor der Kirche gut mit Wallfahrern gefüllt.
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