30.08.2019 - 18:35 Uhr
GebenbachOberpfalz

Nächstes Bergfest: Jetzt geht's auf den Mausberg

Es könnte einer der letzten Sommertage sein, wenn Diözesanbischof Rudolf Voderholzer am Sonntag um 10 Uhr die Festwoche auf dem Mausberg eröffnet.

Noch ist es ruhig rund um die kleine, idyllisch am Waldrand gelegene Wallfahrtskirche auf dem Mausberg. Das wird sich ab Sonntag ändern: Während der Festwoche werden hier Tausende Wallfahrer erwartet.
von Autor SWOProfil

Deshalb erwartet die Pfarrei Gebenbach einen großen Besucherstrom - und ist dafür bestens darauf vorbereitet. Bereits um 8 Uhr gibt es die Möglichkeit, das Bußsakrament zu empfangen. Eine Eucharistiefeier mit Pfarrvikar Christian Preitschaft schließt sich um 8.30 Uhr an. Preitschaft war es auch, der die Festwoche in diesem Jahr unter das Wochenthema "Wer glaubt, ist nie allein" stellte und es damit an das Leitwort, unter dem der Besuch von Papst Benedikt 2006 in Regensburg stand, anlehnte.

Bischof segnet die Kinder

"Glauben beruft zur Gemeinschaft", heißt das Tagesmotto, auf das auch in den jeweiligen Predigten eingegangen werden soll. Um 10 Uhr wird Bischof Voderholzer zum Pontifikalgottesdienst erwartet. Die Blasmusik Gebenbach unter der Leitung von Gerhard Böller übernimmt die musikalische Gestaltung. Am Kirchenportal segnet der Bischof beim Einzug die Kinder.

Führung durch die Kirche

In einer AOVE-Veranstaltung bietet der Gebenbacher Ortsheimatpfleger Albert Rösch um 14 Uhr eine Führung in der Wallfahrtskirche an, will dabei das Gotteshaus erklären und Fragen beantworten. Mit einer weiteren Eucharistiefeier um 16 Uhr mit dem ehemaligen Wutschdorfer Pfarrer Norbert Götz endet das liturgische Angebot des Tages. Aber natürlich kommen auch die leiblichen Bedürfnisse nicht zu kurz. So wartet die Familiengemeinschaft wieder mit einer Vielzahl an selbst gebackenen Kuchen und Kücheln auf. Die DJK Gebenbach serviert Bratwürste, Steaks und Käse und die ehrenamtlichen Helfer der Pfarrei kümmern sich um die Getränke.

Kirche und Wirtshaus

Kirche und Wirtshaus gehören zusammen, ganz besonders auf dem Mausberg: Zu den akkurat ausgerichteten Bänken beim Gottesdienst werden danach einfach Tische gestellt. So mancher Gottesdienstbesucher braucht so nicht einmal den Platz zwischen Gottesdienst und Festbetrieb zu wechseln. Dass es beim Gottesdienst nicht schon unruhig wird, dafür sorgen die Verantwortlichen des Organisationsteams: Zur Messe wird der Ausschank eingestellt.

Auch die Anfahrt zur Festwoche kann sehr entspannt sein. Bei einem Überangebot an kostenlosen Parkplätzen findet garantiert jeder ein geeignetes Plätzchen für sein Auto und beim kurzen Fußmarsch zur Kirche kann man sich entlang der geschmückten Kreuzwegstationen schon auf das Fest einstimmen.

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