16.07.2019 - 14:23 Uhr
GebenbachOberpfalz

Ordensjubiläum: 280 Jahre für Gott und die Welt im Dienst

Fünf Mitglieder des Ordens der Schwestern von der heiligen Familie konnten am Festtag St. Peter und Paul ihr Ordensjubiläum feiern. Sie bringen es auf insgesamt 280 Jahre Ordenszugehörigkeit.

Die fünf Jubilarinnen der Familienschwestern (von links) Suso Schmid, Maria (Elfriede) Schöpf, aus Gebenbach Irene Eder, aus Amberg Callista Widl sowie Baptista Berger.
von Autor SWOProfil

Zwei von ihnen sind die gebürtige Ambergerin Schwester Irene Eder (50 Jahre) und die aus Gebenbach stammende Schwester Maria (Elfriede) Schöpf (40 Jahre).

Neben den Schwestern Baptista Berger und Callista Widl (60 Jahre) konnte auch Schwester Suso Schmid ihr Ordensjubiläum (70 Jahre) feiern. Letztere war von 1951 bis 1963 in der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Amberg als Pfarrschwester und Religionslehrerin aktiv.

Mit einem Festgottesdienst in der Hauskapelle im Mutterhaus in München wurde das Jubiläum, genau 105 Jahre nach Gründung des Ordens, zusammen mit Angehörigen der Jubilarinnen gefeiert. Musikalisch gestaltete den Gottesdienst mit festlichem Gesang, Gitarre und Querflöte Sonja Binder, die Nichte von Schwester Maria Schöpf, zusammen mit ihrem Ehemann Stefan an der Orgel.

Die gebürtige Gebenbacherin Schwester Maria Schöpf trat nach dem Abitur 1977 in die Gemeinschaft der Schwestern von der heiligen Familie ein. Nach dem Studium der Religionspädagogik und kirchlichen Bildungsarbeit an der katholischen Universität Eichstätt/Abteilung München, wirkte sie 17 Jahre als Gemeindereferentin in der Pfarrei St. Paul in München, ehe sie sich um ordensinterne Angelegenheiten kümmerte und sich an der Leitung des Ordens beteiligte. Ihre guten Spanisch-Kenntnisse waren ihr dabei besonders hilfreich, da der Orden auch in Bolivien tätig ist. Am 10 Juni 2011 wurde sie schließlich zur Generaloberin des Ordens gewählt und befindet sich inzwischen in ihrer zweiten Amtsperiode.

Derzeit umfasst der Orden noch 33 Schwestern an drei Standorten in München und Umgebung. Vier weitere Häuser mit acht Schwestern unterhält die Gemeinschaft in Sucre, der Hauptstadt Boliviens, und in der Provinz Cinti, wo die Generaloberin auch in regelmäßigen Abständen zu Besuch ist.

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