04.08.2019 - 11:04 Uhr
GebenbachOberpfalz

Pfarrei feiert beim Martini-Bruderschaftsfest Priester- und Schwesternjubiläum

Zwei Jubiläen kann die Pfarrei Gebenbach beim Martini-Bruderschaftsfest begehen. Zum einen das 40-Jährige der gebürtigen Gebenbacherin Schwester Maria (Elfriede) Schöpf, zum anderen das Zehnjährige von Pfarrvikar Christian Preitschaft.

Bürgermeister Peter Dotzler (links) und Kirchenpflegerin Susanne Lindner (rechts) gratulieren der Ordensfrau Maria (Elfriede) Schöpf für 40 Schwesternjahre und Pfarrvikar Christian Preitschaft für zehn Priesterjahre ((Mitte). Sie überreichen Geschenke und Zuwendungen.
von Autor SWOProfil

Schwester Maria Schöpf trat nach dem Abitur im Jahr 1977 in den Orden der Schwestern von der heiligen Familie in München ein. Nach dem Studium der Religionspädagogik und kirchlichen Bildungsarbeit an der katholischen Universität Eichstätt/Abteilung München, wirkte sie 17 Jahre als Gemeindereferentin in der Pfarrei St. Paul in München, ehe sie sich um ordensinterne Angelegenheiten kümmerte und sich an der Leitung des Ordens beteiligte.

2011 wurde sie schließlich zur Generaloberin des Ordens gewählt und befindet sich inzwischen in ihrer zweiten Amtsperiode. Derzeit umfasst der Orden noch 33 Schwestern an drei Standorten in München und Umgebung. Vier weitere Häuser mit acht Schwestern unterhält die Gemeinschaft in Sucre, der Hauptstadt Boliviens, und in der Provinz Cinti, wo die Generaloberin auch in regelmäßigen Abständen zu Besuch ist.

Kirchenpflegerin Susanne Lindner bedankte sich bei der Ordensfrau für ihr Engagement und wünschte ihr weiterhin Gottes Segen für ihre verantwortungsvolle Aufgabe. Als Unterstützung für die Arbeit der Schwestern vor allem in Bolivien überreichte sie die Kollekte des Gottesdienstes, die sie im Namen der Kirchenverwaltung auf 1000 Euro aufrundete. Auch Bürgermeister Peter Dotzler zollte der Schwester hohe Anerkennung für ihren Einsatz. Schließlich sei sie auch eine Botschafterin, "die den Namen der Gemeinde Gebenbach bis hinaus ins weit entfernte Bolivien trägt". Auch er überreichte der Schwester eine Spende und ein Büchlein mit den alten Gebenbacher Hausnamen, von denen sie sicher noch die meisten kenne.

Schwester Maria bedankte sich für die Ehrung und die finanzielle Unterstützung. Sie fügte an, dass sie sich sehr mit ihrer Heimat verbunden fühle und gerne immer wieder nach Hause komme. Allerdings werde dies als Folge der zunehmenden Aufgaben und der wachsenden Verantwortung immer schwieriger. "Da kommt der Heimaturlaub halt immer wieder zu kurz", bedauerte sie.

Pfarrvikar Christian Preitschaft wurde im Juni 2009 zum Priester geweiht. Nach seiner Kaplanszeit in Mitterteich und in Straubing wurde er als Pfarrvikar für die Pfarreiengemeinschaft Hahnbach, Gebenbach, Ursulapoppenricht eingesetzt, wo er seit fünf Jahren und somit die Hälfte seiner bisherigen Priesterzeit tätig ist. Kirchenpflegerin Susanne Lindner hob in ihrer Laudatio hervor, dass der Pfarrvikar "ein richtiger Aktivposten in der Pfarreiengemeinschaft ist". Er nehme sehr viele Termine und Veranstaltungen wahr und versuche, es allem recht zu machen. Besonders die Arbeit mit der Landjugend und dem DJK-Sportverein liege ihm dabei am Herzen. Diese Einschätzung teilte auch der Bürgermeister. Als ob sie es abgesprochen hätten, überreichte Lindner dem Jubilar im Namen der Pfarrei ein Trikot mit seinem Namen und der Nummer 10 (für die zehn Dienstjahre) und Dotzler das dazugehörige Spielgerät, nämlich einen Ball, den er tags zuvor, beim ersten Heimspiel der DJK, noch extra in der Kabine von allen Spielern hatte signieren lassen.

Auch Pfarrvikar Preitschaft bedankte sich für die Ehrung. Er betonte, dass er sich in Gebenbach sehr wohl fühle und sehr gerne in der Pfarreiengemeinschaft tätig sei.

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