Die Verantwortlichen entschieden sich, diesen Posten bis zu den regulären Wahlen 2020 unbesetzt zu lassen. Man wolle nicht überstürzt jemanden in das Amt drängen, der der Aufgabe vielleicht gar nicht gewachsen ist, informierte Zweiter Vorsitzender Thomas Milde bei der Jahreshauptversammlung im Sportheim. „Wir halten zusammen und wollen die DJK in Lukis Sinne weiterführen“, sagte Milde. Dabei hoffe er auf die „tatkräftige Unterstützung aller Mitglieder“.
Relegation um Regionalliga
Verstärkt wurde der Vorstand dennoch: die Versammlung füllte das zulässige Kontingent von zehn Beiräten auf. Jaro Jungmann, Maria Obermeier, Markus Plankl und Jürgen Stauber wurden von den 49 anwesenden Mitgliedern einstimmig gewählt. Sportlich läuft es rund in Gebenbach. Die Erste Mannschaft sicherte sich den zweiten Rang in der Bayernliga Nord und spielt nun in der Relegation um einen Platz in der Regionalliga. „Ich bin seit dreieinhalb Jahren hier und es ging immer nur bergauf. Aber es wäre wirklich einzigartig mit Gebenbach in die Regionalliga aufzusteigen. Ein Traum. Ich hoffe weiterhin auf eure Unterstützung und bedanke mich für die tolle Zusammenarbeit im Verein“, richtete Trainer Faruk Maloku das Wort an die Verantwortlichen und Fans. Diese würden die Mannschaft stets unterstützen und dafür bei Auswärtsspielen auch weite Wege in Kauf nehmen, freute sich auch Thomas Milde.
Im Seniorenbereich besteht seit rund zwei Jahren zudem eine Spielgemeinschaft mit den Sportfreunden Ursulapoppenricht. Unter Trainer Erdal Izmire feierte nun eine der Mannschaften die Meisterschaft in der Kreisklasse Süd. Das Team um Coach Marcus Mikalauskas sicherte sich den Klassenerhalt in der A-Klasse Nord. In der kommenden Saison unterstützt Remi Szewczyk, der 2012 zur DJK Gebenbach gewechselt ist, das Trainergespann. „Es läuft hervorragend“, sagte Izmire. „Wir können immer auf die Unterstützung der beiden Vereine zählen.“ 52 Spieler seien in der aktuellen Saison in den zwei Mannschaften eingesetzt worden, im Schnitt 28 Fußballer im Training.
Spielgemeinschaft wird neu formiert
Dennoch sind die Spielgemeinschaften (SG Ursulapoppenricht I/ Gebenbach III sowie SG Gebenbach II/Ursulapoppenricht II), wie sie derzeit bestehen, in der kommenden Saison nicht mehr möglich. Eine Lösung wurde aber bereits gefunden: Künftig gibt es die Spielgemeinschaft SF Ursulapoppenricht I/DJK Gebenbach II sowie die SF Ursulapoppenricht II. Auch die Alten Herren der DJK und der Sportfreunde treten als SG gemeinsam zu Spielen an.
Die Gebenbacher Damenmannschaft um Trainer Michael Weizer freute sich nach dem Aufstieg in die Bezirksliga bereits drei Spieltage vor Saisonende über den Klassenerhalt. Jugendleiter Jörg Lütje berichtete, dass die DJK Gebenbach zusammen mit dem SV Hahnbach und den Sportfreunden aus Upo in der seit vielen Jahren bestehenden Spielgemeinschaft im Jugendbereich derzeit in allen Altersklassen mindestens eine Mannschaft stellt. Neu gegründet wurde nun auch eine G-Jugend. Die Bambinis durften bereits als Einlaufkinder ihre Vorbilder bei Bayernliga-Spielen aufs Feld begleiten und in der Halbzeit vor Hunderten Zuschauern ihr Können zeigen. „Das macht die Kinder super stolz. Danach waren alle einen Kopf größer“, erzählt Markus Birner, der gemeinsam mit Christian Schön und Stephanie Lindthaler mittlerweile 19 Nachwuchsfußballer betreut.
Kurse für Klein und Groß
Dritte Vorsitzende Anna Seifert berichtete aus der Gymnastik-Sparte. Das Angebot des Vereins richtet sich hier an Kinder, Männer und Frauen in jedem Alter. Mit Rigobert Ludewig konnte wieder ein neuer Sportheimwirt gefunden werden, der auch Sonntagmittag auskocht. Finanziell steht die DJK Gebenbach auf gesunden Füßen, berichtete Kassier Georg Klier. Wichtige Einnahmequellen seien jedes Jahr Preisschafkopf, Lumpenball sowie die Bratwurstbuden auf dem Annaberg- und Mausbergfest. Diese Veranstaltungen seien nur dank vieler Helfer zu stemmen. Der Gebenbacher Architekt Markus Rösch stellte die Umbaumaßnahmen vor, die im Falle eines Aufstieges in die Regionalliga auf den Verein zukommen würden.
„Es ist sehr schwierig, diese Lücke zu ersetzen", bedauerte Bürgermeister Peter Dotzler den Tod von Ludwig Birner. Dotzlers Lob galt allen, die sich im Verein engagieren: „Der Erfolg der DJK macht auch die Gemeinde stolz.“ Zweiter Vorsitzender Thomas Milde dankte noch einmal Lukis Familie, die anstelle von Kränzen um eine Spende für die Jugendarbeit der DJK gebeten hatten.














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