Pfarrer Josef Most zelebrierte das Patrozinium vor Gläubigen aus Gebhardsreuth, Grub, Moosbach und Pleystein in der vollbesetzten Kapelle. Dabei sangen die Gläubigen auch das Sankt-Anna-Lied gesungen. „Wir loben dich Sankt Anna, heilige Mutter Anna, Sankt Anna bitt für uns“.
Der Mutter Anna seien unzählige Kapellen, Kirchen und Stätte geweiht, führte der Geistliche aus. Er erwähnte den Annaberg in Sulzbach, der Ziel vieler Pilger ist. Es gibt keinen Hinweis auf die beiden Heiligen in der Bibel. Nur im Protoevangelium des Jakobus, das 150 nach Christus entstanden ist, sind sie erwähnt. Seitdem verbreitet sich der Name von Joachim und Anna.
Verehrt wird Anna von Bergleuten, von Schiffern und Familien. Das Anna-Lied stammt ursprünglich aus Schlesien und ist übergegangen auf Sulzbach, weil es dort auch Bergbau gegeben habe, sagte Most. In der Maxhütte wurde das Erz verarbeitet. Deshalb werde in Sulzbach dieses große Fest zu Ehren der Großeltern Jesu gefeiert. Nach dem Wettersegen stimmten die Gläubigen „Großer Gott“ an.














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