21.06.2021 - 17:56 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Begeisternde Kammermusik im Kultursalon

Kammermusik kommt im Georgenberger Kultursalon von Susanne und Michael Schieder bestens an.

Sylvia Eisermann mit der Violine (links) und Ruth-Elena Schindel mit der Viola hinterlassen bei ihrem Konzert nachhaltige Eindrücke und erhalten viel Beifall.
von Josef PilfusekProfil

"Endlich wieder Livemusik", strahlte am Samstagabend Susanne Schieder und kündigte im Kultursalon nach dem monatelangen Lockdown "fröhlich-beschwingte Kammermusik" an und wünschte viel Freude. Diese stand auch Sylvia Eisermann und Ruth-Elena Schindel – sie hatte mit Susanne Schieder Musik studiert – ins Gesicht geschrieben." Mit den von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Fuchs, Johann Wenzeslaus Kalliwoda und Johan Halvorsen nahmen die Musikerinnen des Bayerischen Staatsorchesters das Publikum mit auf die Reise nach Österreich, Böhmen und Norwegen.

Die in München geborene Eisermann und die Groß-Gerau geborene Schindel treten regelmäßig in unterschiedlichen kammermusikalischen Formationen auf. Diese Liebe zeigte sich am Konzertabend. Mit dem Einstieg mit Mozarts Duo G-Dur KV 423 zeigten die Profimusikerinnen, dass Kammermusik abwechslungsreich und lebendig sein kann. Dann kam die große Unbekannte des Abends: Laut Eisermann "hat Robert Fuchs viel komponiert, ist aber nicht sehr bekannt". Umso mehr habe er sich als Lehrer großer Komponisten - darunter Gustav Mahler, Robert Stolz oder Richard Strauss - einen Namen gemacht. Die ausgewählten Stücke aus "12 Duette op. 60" kamen gut an.

"Fast ein Heimspiel" kündigten sie das Duo C-Dur op. 208 aus der Feder von Johann Wenzel Kalliwoda, den in Prag geborenen und nach Donaueschingen gezogenen Komponisten an. Das Konzert endete "im hohen Norden". Auf "Passacaglia" des Norwegers Johan Halvorsen (nach Händel) folgte langanhaltender Beifall.

Georgenberg

 

 

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