24.05.2021 - 13:18 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Georgenberger Kultursalon öffnet wieder die Türen

Susanne und Michael Schieder haben für 2021 ein anspruchsvolles Programm für den Kultursalon zusammengestellt. Für die Veranstaltungen haben sie auch ein Hygienekonzept ausgearbeitet.

Susanne und Michael Schieder freuen sich schon auf die Events im Kultursalon und hoffen, dass diese stattfinden können.
von Josef PilfusekProfil

Susanne und Michael Schieder stehen in den Startlöchern und freuen sich schon riesig auf das Comeback des Kultursalons. Kein Wunder: Schließlich liegt aufgrund der Corona-Pandemie die letzte Live-Veranstaltung mit Melanie Häckel schon sieben Monate (24. Oktober) zurück. Ein kleiner Lichtblick war zuletzt das YouTube-Konzert mit Annemarie Bauer und Florian Kohlscheen am 20. Februar.

Wenn alles gutgeht und die Inzidenz-Zahlen weiter stabil bleiben, soll es am Samstag, 19. Juni, endlich losgehen. Um 19 Uhr gastieren dann Sylvia Eisermann und Ruth Elena Schindel, beide Musikerinnen im Bayerischen Staatsorchester. Sie spielen mit Violine und Viola Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Fuchs, Johann Wenzeslaus Kalliwoda und Johan Halvorsen. Das Konzert können Zuhörer nicht nur als Präsenzveranstaltung genießen, sondern auch im Internet als Live-Stream verfolgen.

Als besonderes und herausragendes Ereignis bezeichnen Susanne und Michael Schieder die Gemälde-Ausstellung mit Bildern und einem Zyklus mit Zeichnungen von Schwester Immolata Meyen unter dem Motto „Vision Schöpfung“. Sie beginnt mit der Vernissage am Samstag, 3. Juli, und dauert bis zum Ende des Monats.

In erster Linie ist Schwester Immolata zwar Ordensfrau, aber auch eine großartige Künstlerin. In Augsburg ist sie vor über 65 Jahren in den Orden „Franziskanerinnen von Maria Stern“ eingetreten. Sie lebte die längste Zeit in München in einem vom Orden betriebenen Studentenwohnheim und kehrte erst wieder im Alter nach Augsburg zurück.

Neben Gott gibt es im Leben der inzwischen 90-Jährigen eine weitere Leidenschaft: die Kunst. Nicht nur die Motive, auch die Leuchtkraft der Farben und die Harmonie der Bildgestaltung machen ihre Arbeiten zu ganz besonderen Kunstwerken, die längst auch international geschätzt sind.

Weiter geht es am 18. September mit der Naturdokumentation von Thomas Stock. Der in Vohenstrauß lebende Naturfilmer zeigt einen „Streifzug durch die Insektenwelt des Herbstes im Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald“.

Der 23. Oktober steht ganz im Zeichen von „Originalklang für Traversflöte und Continuo“. An diesem Abend gastiert Agnes Mayr, die zusammen mit Susanne und Florian Schieder sogenannte „Alte Musik“, also Musik vor 1750, spielt.

Agnes Mayr stammt aus Bozen und lebt als freischaffende Musikerin in Augsburg. Als Orchestermusikerin sowie auf der Flöte und der Piccolo-Flöte ist sie regelmäßig Gast bei den Münchner Philharmonikern sowie den Augsburger und Stuttgarter Philharmonikern. Engagements führten sie auch zum Orchester „MusicAeterna“ nach St. Petersburg, zum „Rotterdams Philharmonisch Orkest“ oder dem „Orchestre Philharmonique du Luxembourg“.

Eintrittskarten für die Veranstaltungen gibt es unter der Telefonnummer 09658/9139532 oder per E-Mail unter kultursalon[at]edition-symphonia[dot]de.

Auf diese Ankündigung haben viele Kinder und Jugendliche gewartet

Neustadt an der Waldnaab

 

 

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