10.02.2019 - 11:11 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Erfolgreiches Nachsitzen

Dominik Schmid, dessen Großvater Johann Schmid bereits viele Jahre Kommandant war, und Oswald Hamann möchten die Zusammenarbeit aller gemeindlichen Feuerwehren stärken. Den Rückhalt der Aktiven haben sie.

Kreisbrandmeister Alfons Huber (rechts) und Bürgermeister Johann Maurer (links) gratulieren Dominik Schmid und Oswald Hamann (Mitte, von links) zur Wahl als neue Kommandanten der Georgenberger Wehr.
von Josef PilfusekProfil

Für Bürgermeister Johann Maurer stand fest: „Ich bin mir sicher, dass ein frischer Wind einkehren wird.“ Und auch Kreisbrandmeister Alfons Huber freute sich über die Entscheidung der Aktiven. „Die Gemeinde kann zufrieden sein.“

Jedenfalls hat sich das Nachsitzen der Feuerwehrdienstleistenden gelohnt. Die beiden neuen Kommandanten Schmid und Hamann treten in die Fußstapfen von Matthias Scheinkönig und Martin Scheibl. Die beiden hatten in der Dienstversammlung am 11. Januar nicht mehr kandidiert. Die Nachfolger erhielten in der Dienstversammlung am Freitag im Sitzungssaal des Rathauses das einstimmige Vertrauen.

Maurer sprach von einer guten Entscheidung und appellierte an die neuen Führungskräfte, mit allen Feuerwehren in der Gemeinde zusammenzuarbeiten. „Keiner kann allein etwas bewirken“, bat Huber, die Neuen tatkräftig zu unterstützen. Ihnen gab er außerdem mit auf den Weg, in angemessener Zeit die erforderlichen Lehrgänge „Gruppenführer“ und „Leiter einer Feuerwehr“ zu absolvieren.

Im Übrigen hatte der Kreisbrandmeister noch Zahlen in Bezug auf die Personalstärke bei den Einsätzen während des Tages in den vergangenen drei Jahren dabei. „Bis auf ein Mal haben die Feuerwehren in der Gemeinde die Sollstärke erfüllt. Es waren immer zwischen sechs und acht Aktive bei einem Einsatz.“ Damit widersprach Huber der Aussage eines ehemaligen Kommandanten in der BR-Sendung „Quer“ am 31. Januar, „dass die Feuerwehren während des Tages keine Leute haben“.

Schmid und Hamann wollen verstärkt auf Teamarbeit setzen. Und so versprach der neue Kommandant keine Alleingänge, während sein Stellvertreter auf die Unterstützung durch die Gruppenführer setzte. „Wir müssen die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen“, war Hamanns Aussage.

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