12.01.2020 - 10:22 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Feuerwehr auf gutem Weg

Die seit einem Jahr amtierenden Kommandanten Dominik Schmid und Oswald Hamann haben viel bewegt.

Die Kommandanten Dominik Schmid (Vierter von links) und Oswald Hamann (Zweiter von rechts) freuen sich über die Aufnahme von Aktiven und mit den ausgezeichneten Kameraden.
von Josef PilfusekProfil

Dominik Schmids Fazit fiel positiv aus. „Wir können wieder auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken“, stellte der seit einem Jahr amtierende Kommandant der Feuerwehr Georgenberg in der Dienstversammlung am Freitag im Vereinslokal „Zum Ritter St. Georg“ fest. Besonders freute er sich, dass 2019 keine schlimmeren Einsätze zu verzeichnen und alle Aktiven immer heil und gesund von den insgesamt elf Einsätzen – darunter waren neun technische Hilfeleistungen – zurückgekommen waren.

„Aktuell leisten vier Kameradinnen und 23 Kameraden aktiven Dienst“, ließ Schmid wissen und hob die erfolgreiche Prüfung des Feuerwehrführerscheins zweier Aktiver sowie den Lehrgang seines Stellvertreters Oswald Hamann – auch er ist seit vergangenem Jahr im Amt – zur Einsatznachbearbeitung hervor. Schmid selbst hat den Lehrgang „Gruppenführer“ bestanden. „Bitte gebt mir Bescheid, an welchem Lehrgang ihr teilnehmen möchtet“, sagte er im Hinblick auf die beabsichtigen Kurse für 2020.

Dass die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Neuenhammer funktioniert, verdeutlichte der Kommandant mit der Aussage, den gemeinsam erstellten Dienstplan erstellt und durchgezogen zu haben. Das galt auch für die miteinander absolvierte Leistungsprüfung, sodass in diesem Jahr eine Neuauflage erfolgen soll. Als Schwerpunkte der Übungen bezeichnete er unter anderem die Objekterkundung, die Wasserentnahme aus Hydranten und offenen Gewässern oder den Umgang mit den Digitalfunkgeräten.

Als Ergebnis der wiederbelebten Arbeitsgemeinschaft der fünf gemeindlichen Feuerwehren bezeichnete Schmid die Einsatzübung in Prollermühle. „Nur durch intensives Üben können wir unseren Aufgaben gerecht werden“, appellierte er, wieder zahlreicher zu den Trainingseinheiten zu kommen und bezeichnete den Atemschutz als wichtigen Bestandteil der Feuerwehr. Dabei galt sein Dank den Atemschutzwarten Klaus Herrmann und Matthias Müller. Als gute und praktikable Lösung nannte er die Einigung bei der Ersatzbeschaffung von Schutzanzügen.

Zur „Feuerwehrfrau“ ernannte der Kommandant Jasmin Bock und Lisa Ertl, zum „Feuerwehrmann“ Christian Scheibl und verpflichtete sie für den aktiven Dienst. Auszeichnungen erhielten für 20-jährigen aktiven Dienst Markus Frischholz und Stefan Kres. Bereits 40 Jahre aktiv dabei sind Bernhard Schaller und Martin Scheibl.

„2019 waren im Landkreis viele Einsätze zu verzeichnen“, blickte Alfons Huber zurück und fand etwa im Hinblick auf die Brandstiftungen im Süden: „Die Feuerwehren hatten es nicht leicht.“ Nach den Informationen des Kreisbrandmeisters wird es bei der Funkübung Änderungen geben. Die Alarmierung nach Tagesverfügbarkeit soll Mitte dieses Jahres in Kraft treten, die digitale Alarmierung bis zum Jahresende.

Wie Huber freute sich Bürgermeister Johann Maurer über die Aktivitäten der Feuerwehrfrauen und -männer und betonte, „dass die Gemeinde für den Brandschutz viel Geld in die Hand nimmt“. Dank sagte der Rathauschef auch für die Teilnahme an Aktionen in der Partnergemeinde Wirsberg, darunter am Leistungsmarsch.

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