31.08.2018 - 11:23 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Kaum Klarheit um Kläranlage

Soll die Kläranlage in Neuenhammer optimiert werden oder das Abwasser doch an die Kläranlage der Stadt Pleystein geleitet werden? Die Gemeinde benötigt vor einer endgültigen Entscheidung belastbare Zahlen.

Der Gemeinderat strebt eine Vergleichsberechnung an. Soll das Abwasser nach Pleystein oder die Anlage in Neuenhammer optimiert werden?
von Josef PilfusekProfil

Die Tendenz der Ratsmitglieder geht zwar in Richtung Instandsetzung. Doch vor einer endgültigen Entscheidung will die Kommune Zahlen sehen. Deshalb hat sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag einstimmig dafür ausgesprochen, die Zwick Ingenieure GmbH in Weiden mit einer Vergleichsberechnung zu beauftragen.

"Wir müssen einfach Alternativen prüfen lassen", fand bereits Marina Hirnet (CSU), während CSU-Fraktionssprecher Robert Götz feststellte: "Ziel muss sein, von den hohen Gebühren runterzukommen." Die liegen immerhin bei 150 Euro Grundgebühr pro Zähler im Jahr und 7,84 Euro Einleitungsgebühr je Kubikmeter Abwasser. Laut Bürgermeister Johann Maurer "erfolgt bei der Bewertung auch eine ingenieurtechnische Beratung zu den Gebühren und zur Klärschlammentsorgung". Neben der Zustimmung zum Ingenieurvertrag gab es vom Kommunalgremium auch das Einverständnis, die Zwick Ingenieure GmbH mit der Erstellung der Antragsunterlagen für die gehobene wasserrechtliche Erlaubnis zu beauftragen. "Die Erlaubnis vom 22. Dezember 1998 endet am 31. Dezember 2018", sagte dazu der geschäftsleitende Beamte der Verwaltungsgemeinschaft Pleystein, Günter Gschwindler.

"Am Dienstag ist die Abnahme zum Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Hammermühle - Brünst erfolgt", war einer der Informationen des Bürgermeisters. Er freute sich, "dass der Genehmigungsbescheid des Landratsamtsamtes zum Neubau des Gerätehauses für die Feuerwehr Brünst vorliegt".

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