16.09.2021 - 13:58 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Marina Hirnet weiter CSU-Chefin in Georgenberg

Marina Hirnet (stehend, Mitte) steht weiterhin an der Spitze der Georgenberger CSU.
von Josef PilfusekProfil

Marina Hirnet strahlte zum Beginn der Ortshauptversammlung am Mittwoch im „Berggasthof“ Schaller: „Schön, dass wir uns wieder mal persönlich sehen.“ Schließlich lagen seit der letzten Versammlung zweieinhalb Jahre zurück. „Corona-geschuldet“ hatte sich nach dem Bericht der Vorsitzenden 2020 nicht allzu viel abgespielt. „Am 3. August 2021 fand endlich wieder eine Vorstandssitzung in Präsenz statt“, blickte die Vorsitzende zurück. Als „Highlights“ bezeichnete sie die Herausgabe der Jahreskalender 2020 und 2021 und nannte als jüngste Aktivität der „kontaktlose Ferienaktion“ für Kinder. Den aktuellen Mitgliederstand bezifferte sie auf 57, das Durchschnittsalter auf 54,7 Jahre. Vor allem den Kommunalwahlen geschuldet sind laut Michael Schieder die Defizite in den Geschäftsjahren 2019 und 2020. „Wir hatten ja kaum Veranstaltungen“, bedauerte der Schatzmeister.

Hiernet steht weitere zwei Jahre an der Spitze des CSU-Ortsverband. Außerdem wurden gewählt: Stellvertreter Oswald Hamann und Stephanie Stahl, Schriftführer Josef Pilfusek, Schatzmeister Michael Schieder, Beisitzer Johannes Janker, Bianca Kreuzer, Rudolf Völkl (alle neu), Wolfgang Bock, Robert Götz, Michaela Hamann, Susanne Schieder und Josef Woppmann, Kassenprüfer Josef Helgert und Albert Mäckl (beide neu).

„Ludwig Herrmann und Albert Kick haben die CSU geprägt“, hob Hirnet die Leistungen der „Urgesteine“ hervor und zeichnete sie für jeweils 55-jährige Parteizugehörigkeit aus. Seit 45 Jahren dabei sind Rudolf Hirnet, Edeltraud Völkl und Alfons Zimmermann, seit 40 Jahren Günther Helgert und Josef Pilfusek. Dazu kamen Siegfried Hunsperger (35 Jahre), Johann Maurer und Michael Schieder (30 Jahre), Matthias Kotschenreuther, Peter Meyer und Marina Hirnet selbst (15 Jahre).

Stefanie Dippl ist sicher: „Wir werden gestärkt aus der Corona-Pandemie kommen.“ Die stellvertretende CSU-Bezirksvorsitzende und Kreisrätin bezeichnete die CSU als „starke Stimme Bayerns in Berlin“. Als Verwaltungsinformatikerin möchte sie sich für eine Verbesserung der Digitalisierung einsetzen. Das gilt für sie nicht nur allgemein, sondern auch in Verwaltung, Gesundheit und Pflege. Außerdem sprach sie sich für eine stärkere Beteiligung von jungen Menschen aus.

Ludwig Herrmann und Albert Kick (sitzend, von links) gehören als "Urgesteine" seit 55 Jahren zur CSU.

 

 

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