03.09.2020 - 11:14 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Neustart im Georgenberger Kultursalon

Zum Auftakt spielt am 19. September Florian Schieder Werke von Max Reger, Hans Koessler oder Friedrich Smetana. Nach dem von Susanne und Michael Schieder erstellten Hygienekonzept sind nur 21 Besucher zugelassen.

Susanne und Michael Schieder freuen sich schon auf die nächsten Konzerte.
von Josef PilfusekProfil

Die Veranstaltungen in dem 2019 eröffneten Kultursalon sind bisher ausnahmslos auf große Resonanz gestoßen. Nach dem Liederabend zum Auftakt am 7. März mit der Sängerin Lauda Demjan mussten aber die weiter geplanten Konzerte Covid-19 zum Opfer fallen. So langsam möchten Susanne und Michael Schieder jedoch etwas Normalität einkehren lassen und in abgespeckter Form wieder loslegen. „Allerdings können wir leider nur unsere Abonnenten als Besucher zulassen“, bedauert das Ehepaar. „Weitere Gäste können nur dann von der Warteliste übernommen werden, wenn Abonnenten vorher absagen. Ein Kartenverkauf ist demnach nicht nötig, da die Abonnenten bereits bezahlt haben. Sollten Gäste von der Warteliste nachrücken, wird die Bezahlung durch Überweisung geregelt.“

Der Auftritt von Sopranistin Laura Demjan Anfang März

Georgenberg

Zum Re-Start spielt Florian Schieder unter dem Motto „Klavier regional – Oberpfälzer und böhmische Komponisten und ihre Zeitgenossen“ am Samstag, 19. September, um 19 Uhr Klavierwerke aus der Romantik von Max Reger, Hans Koessler oder Friedrich Smetana. Entgegen der sonstigen Gewohnheit gibt es keine Pause mit Bewirtung, so dass Kontaktmöglichkeiten reduziert werden. Außerdem wird die Dauer des Konzerts auf 60 Minuten begrenzt.

Auf Jacken verzichten

Damit alles reibungslos über die Bühne gehen kann, haben Susanne und Michael Schieder ein umfassendes Hygienekonzept erstellt. Zur Gewährleistung der Mindestabstände von 1,5 Meter werden nur 21 Besucher zugelassen. Außerdem erfolgt der Einlass durch die geöffneten Türen am Haupteingang, die nur vom Veranstalter geöffnet und geschlossen werden. Außerdem wird das Abstandsgebot überwacht. Die Plätze sind den Besuchern namentlich zugewiesen. Sie erhalten vorab einen Sitzplan. Unbedingt erforderlich ist das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung, sobald das Rathausgelände betreten wird. Das gilt bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Besucher an ihrem Platz sitzen. Am Ende des Konzerts muss beim Verlassen des Sitzplatzes wiederum die Mund- und Nasenbedeckung getragen werden. Wegen des kurzen Anfahrtswegs von zwei bis fünf Minuten der meisten Abonnenten bitten Susanne und Michael Schieder, auf das Tragen von Jacken, die nicht im Konzertraum anbehalten werden, zu verzichten. Dadurch wird der Weg zur Garderobe vermieden. Vorsorglich werden aber alle Garderobenhaken vor Beginn desinfiziert.

Adressliste der Gäste

Da die Abonnenten und alle weiteren Besucher dem Veranstalter und mit Adresse bekannt sind, wird eine Adressliste der Gäste angefertigt. Anhand des festgelegten Sitzplans können bei Bedarf Kontaktpersonen ermittelt und nachverfolgt werden. Eine Übermittlung dieser Informationen erfolgt ausschließlich zum Zweck der Auskunftserteilung auf Anforderung gegenüber den zuständigen Gesundheitsbehörden. Die Dokumentation kann nicht von Dritten eingesehen werden und wird nach Ablauf eines Monats vernichtet. Als wichtiger Hinweis erfolgt auch, dass vom Besuch und von der Mitwirkung Personen ausgeschlossen sind, die in den vergangenen 14 Tagen vor dem Konzert wissentlich Kontakt zu einem bestätigten an Covid-19-Erkrankten hatten oder Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung hindeuten können.

Durch die Begrenzung der Besucherzahl und der dem Veranstalter bekannten Zusammengehörigkeit der Gäste werden circa zehn Parkplätze erforderlich sein. Wenn alles gut geht, folgt die Fortsetzung am 24. Oktober. Dann gastiert mit Melanie Häckel eine Diplom-Musikpädagogin, der neben akustischer Gitarrenmusik unterschiedlicher Stilrichtungen besonders die Kammermusik für Gitarre und Gesang am Herzen liegt. An diesem Abend dreht es sich um „Spanische Gitarrenmusik und Gesang“. Am 12. Dezember gibt der Parksteiner Klavierpädagoge Karl-Heinz Kuhl unter dem Motto „My favorite – Bach“ Werke von Johann Sebastian Bach zum Besten und erzählt auch Anekdoten über den großen Komponisten.

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