26.07.2020 - 11:56 Uhr
GleiritschOberpfalz

Ein Dorf, das immer bunter wird

Der Job als Schirmherrin in Gleiritsch fällt für die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder heuer wegen Corona flach. Aus den Augen verlieren will sie die Gemeinde trotzdem nicht. Vom Besuch nimmt sie ein Anliegen mit nach Berlin.

Im Gleiritscher Dorfladen sieht die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder (Mitte) ein Musterbeispiel für Selbsthilfe und gute Zusammenarbeit. Bürgermeister Josef Pretzl und Gemeinderätin Susanne Gschrey zeigten ihr die weiteren Neuerungen im Ort.
von Christof FröhlichProfil

Zum Antrittsbesuch beim neuen Gleiritscher Bürgermeister Josef Pretzl traf die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder (SPD) auf dem Dorfplatz in Gleiritsch ein. Neben der Gratulation zur Wahl als Bürgermeister wollte die Abgeordnete auch sehen, was sich so alles zum Positiven in dem Ort verändert hat, in dem sie heuer als Schirmherrin beim Schützenfest vorgesehen war. Beim Jubiläum der Feuerwehr hat sie diesen Job schon einmal gemeistert.

Ob der Dorfladen Gleiritsch gut läuft, brauchte MdB Schieder erst gar nicht zu fragen. Sie konnte sich selbst davon überzeugen, dass er an diesem Nachmittag gut frequentiert war. Gerade dieser Dorfladen, so die Abgeordnete, sei das beste Beispiel dafür, was eine gut funktionierende Dorfgemeinschaft zuwege bringe, wenn sie von allen Bürgern der Gemeinde getragen und angenommen werde.

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Gleiritsch

Bürgermeister Josef Pretzl würdigte Schieder Verbindung zur Gemeinde: Auf ihre Initiative hin sei es möglich geworden, das damals sehr baufällige, aber denkmalgeschützte „Moasterbauernhaus“ abreißen zu dürfen, um auf diesem Platz die Raiffeisenbank zu errichten. Begeistert zeigte sich die Abgeordnete nun von der Idee, in der inzwischen geschlossenen Filiale ein Dorfcafé einzurichten, was auch größere Veranstaltungen in dem sich anschließenden Gartengelände möglich mache. Auch die Aktion des örtlichen Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereins (GOV) „Unser Dorf wird bunter“, eine Bastel- und Malaktion in Corona-Zeiten, fiel ihr positiv auf.

Bei einem Rundgang durch den Ort stellte Bürgermeister Pretzl stolz das „Haus der Vereine“ vor. Die Zusammenarbeit vieler fleißiger Bürger der Gemeinde habe die Umnutzung der ehemaligen Schule für Vereine möglich gemacht. Der Bürgermeister Pretzl verriet der Politikerin aber auch einige Zukunftsprojekte und bat sie, bei den dazu nötigem Fördermaßnahmen ihren guten Draht zu den Förderstellen geltend zu machen. Schieder sagte ihre Unterstützung zu und wünschte bei der Amtsführung eine glückliche Hand.

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