24.07.2020 - 10:45 Uhr
GleiritschOberpfalz

Gemeinde soll "grüner" werden

Neun Tonnen Kohlendioxid könnten in der Gemeinde Gleiritsch pro Jahr eingespart werden. Dazu wäre allerdings eine Umrüstung der Straßenbeleuchtung notwendig. Im Gemeinderat stößt das Vorhaben auf offene Ohren.

Interessiert folgte das Gremium den Ausführungen von Kommunalberater Wolfgang Dumm vom Bayernwerk, der die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Betrieb ausführlich erläuterte.
von Alois KöpplProfil

Nachdem der Gemeinderat die Straßenbeleuchtung gerne auf eine ökologisch sinnvollere und damit kostengünstigere Variante umstellen möchte, hatte die Bayernwerk Netz GmbH ein Angebot erstellt. Wolfgang Dumm, Kommunalbetreuer beim Bayernwerk, erläuterte bei der Sitzung des Gemeinderates nochmals detailliert die genaue Umsetzung der Maßnahme in den einzelnen Ortsteilen Bernhof, Lampenricht und Gleiritsch.

Durch die Umrüstmaßnahme, so der Fachmann, können im Jahr rund neun Tonnen Kohlendioxid in der Gemeinde eingespart werden. Die Kosten liegen bei rund 16 600 Euro. Die Räte entschieden sich einstimmig für die Maßnahme.

In der Gemeinde sollen außerdem sechs bis sieben neue Bauparzellen ausgewiesen werden. Um dies umsetzen zu können, ist der Erlass einer Satzung erforderlich. Der formell erforderliche Einleitungsbeschluss nahm bei der Gemeinderatssitzung einstimmig die Abstimmungshürde.

Einstand für den neuen Bürgermeister

Gleiritsch

In diesem Zusammenhang wurde auch die aus dem Jahre 2006 stammende Erschließungsbeitragssatzung der Gemeinde an die aktuelle Mustersatzung angepasst. „Aufgrund der Übersichtlichkeit“, so Geschäftsstellenleiter Brand, „sollte dies nicht im Wege einer Änderungssatzung, sondern durch einen Neuerlass erfolgen“. Mit dem Neuerlass der Satzung befindet sich diese dann wieder auf dem aktuellen rechtlichen Stand. Der gemeindliche Anteil von zehn Prozent bleibt weiterhin.

Bürgermeister Josef Pretzl gab schließlich noch einige nicht öffentliche Beschlüsse bekannt. Der Auftrag zur Klärschlammentsorgung aus dem Vorklärbecken der Kläranlage wurde der Firma Klärschlammentwertung Wedel aus Ansbach erteilt. Helmlampen mit Halterungen und Feuerwehrstiefel liefert bei einer Angebotssumme von rund 5100 Euro die Firma Brandschutz- und Feuerwehrbedarf Stefan Brusky aus Wernberg-Köblitz.

Ein kurzfristig eingegangener Bauantrag mit der Bitte um Genehmigung des Baus einer Schleppdachgaube und Aufstockung einer Garage in Bernhof fand das gemeindliche Einvernehmen. Ein nicht öffentlicher Teil schloss sich an.

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