22.07.2019 - 10:06 Uhr
GleiritschOberpfalz

Pfarrkirche Gleiritsch ist ein festes Haus des Glaubens

40 Jahre ist es her, dass die Kirche Maria Magdalena in Gleiritsch um- und neugebaut wurde. Zum Abschluss des Projekts hat Weihbischof Karl Flügel das Gotteshaus konsekriert. Der Jahrestag ist Anlass für ein Fest.

Angeführt von der Blaskapelle Gleiritsch zogen die örtlichen Vereine und Kirchengemeinde zum feierlichen Gottesdienst in die Expositurkirche Maria Magdalena ein.
von Alois KöpplProfil

„Eine glückliche Verbindung des Alten mit dem Neuen“ ist nach den Worten des damaligen Weihbischofs Karl Flügel der Erweiterungsbau der Expositurkirche Maria Magdalena in Gleiritsch. Sie zählt zu den wenigen behindertengerechten Gotteshäuser in der Oberpfalz: Das Gebäude kann ganz ohne Stufen betreten werden, der Kirchenboden fällt leicht nach vorne ab, so dass jeder Besucher eine gute Sicht hat. Mit dem Erweiterungsbau in den Jahren 1978/79 entstand eine moderne Kirche, in welche die historische Bausubstanz eingebunden wurde. Der Erweiterungsbau wurde nur durch die Verlegung des Friedhofes möglich, der sich früher rund um die Kirche befand.

Der Gleiritscher Kirchenverwaltung nahm das Jubiläum zum Anlass, das Patrozinium in Verbindung mit einem Pfarrfest zu feiern. "Vergelt's Gott allen Menschen, die sich mit ihren Talenten beim Bau der Kirche eingebracht haben, das ist himmlisch", meinte Pfarrer Cyprian Anyanwu zu Beginn des Gottesdienstes. Bezugnehmend auf die Gleiritscher Kirchenpatronin Maria Magdalena zog er Parallelen zum heutigen Leben und würdigte den beispielhaften Mut dieser Frau in der damaligen Zeit. „Wenn jeder nicht nur auf sich selbst schaut, sondern auch auf den anderen, dann macht das glücklich“, so Anyanwu weiter.

In einem szenischen Spiel, vorbereitet von Maria Kellner und Melanie Kiener, ließ die Kindergruppe der Expositur die Anfänge des Kirchenbaus, der aus romanischer Zeit stammt, und die weiteren baulichen Veränderungen bis zum Erweiterungsbau in den Jahren 1978/79 Revue passieren. „Der wichtigste Stein ist der Eckstein, das ist Jesus, der die Kirche hält und trägt“, so Kellner zum Abschluss des szenischen Spiels. Mit der Frage „Maria Magdalena, wer warst du?“ stellte Magdalena Kellner am Ende des Gottesdienstes die Person der Maria Magdalena in den Vordergrund und würdigte deren Lebensleistung. Für die musikalische Umrahmung des kirchlichen Teils sorgten der Chor und die Jugendgruppe.

Da in Bayern Kirche und Wirtshaus zusammengehören, luden der Pfarrgemeinderat, die Kirchenverwaltung und die Landjugend zum anschließenden Pfarrfest in den Reichertn-Stodl ein. Ein Kirchenquiz, Turmführungen und Luftballonwettfliegen rundeten die gelungene Veranstaltung ab.

An den Festgottesdienst schloss sich das Pfarrfest im Reichertn-Stodl an.
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