Schirmfrau Schieder soll für Sonne sorgen

Gleiritsch
04.08.2022 - 10:58 Uhr

Der Schützenverein Plassenberg-Gleiritsch feiert heuer mit zweijähriger Verspätung sein 100-jähriges Gründungsjubiläum. Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder hat das Bitten der Schützen erhört und fungiert als Schirmfrau.

Marianne Schieder erhörte die Bitten der Gleiritscher Schützen, die bei ihr in Wernberg vorsprachen und übernimmt das Amt der Schirmfrau.

Nachdem die Jubiläumsfeierlichkeiten der Gleiritscher Plassenbergschützen im Jahre 2020 im großen Stil geplant waren und das Fest bereits in den Startlöchern stand, schob Corona dem Ganzen einen Riegel vor. Die Verantwortlichen haben sich aufgrund der inzidenzbedingten Unwägbarkeiten für einen kleineren Rahmen der Festlichkeiten entschieden. Daher holten sie jetzt auch das „Schirmfraubitten“ bei MdB Marianne Schieder in Wernberg-Köblitz nach.

Eine Abordnung der Gleiritscher Schützenschwestern und -brüder machten der Bundestagsabgeordneten ihre Aufwartung. „Da ich weiß, wie man in Gleiritsch feiern kann, habe ich mich auf ein tolles Fest gefreut, das leider wegen der Pandemie ausfiel. Das holen wir jetzt aber gebührend nach“, so Schieder bei der Begrüßung der Gäste aus Gleiritsch.

Auf Holzscheiten kniend

Die Musikanten von „Guat Afglegt“ spielten dazu zünftig auf. Franz Brunner, Präsident des Oberpfälzer Schützenbundes, dankte den Plassenbergschützen für die geleistete Arbeit und wünschte einen erfolgreichen Festverlauf.

„Marianne, breit den Schirm doch aus, mach‘ Schutz und Schild für uns daraus“, so Festleiter Georg Roth auf spitzen Holzscheiten knieend, in seiner in Verform vorgetragene Bitte an die Schirmfrau um Übernahme des Amtes. Diese erhörte gerne die Bitten der Gleiritscher Schützen.

Für den Verein eingesetzt

Der frühere Bürgermeister Hubert Zwack, in dessen Amtszeit die Generalsanierung der alten Schule und der damit verbundene Umbau in das „Haus der Vereine“ fiel, hatte bereits vorher die ihm angetragene Ehrenschirmherrschaft für das Jubiläum übernommen. Sein Verdienst ist es, dass der Gleiritscher Traditionsverein in dem Domizil eine neue Bleibe gefunden hat und die Geschichte des Vereins weiter fortgeschrieben werden kann.

Bei dem zweitägigen Festablauf ist am Samstag, den 13. August, ein Kommersabend für Patenvereine und Ehrengäste im Schützenheim geplant. Am Sonntag findet um 8.30 Uhr in der Gleiritscher Kirche Maria Magdalena ein Festgottesdienst statt. Begleitet von der Blaskapelle Gleiritsch geht es dann ab 10 Uhr auf dem Platz beim Haus der Vereine zum Frühschoppen mit Weißwurstessen weiter.

Essensmarken für den Mittagstisch können bereits im Dorfladen gekauft werden. Ebenso gibt es ohne Bestellung ganztägig Spezialitäten vom Grill, am Nachmittag werden Kaffee und Kuchen angeboten.

Hintergrund:

Geschichte der Schützen

  • Vereinschronik: Der Schützenverein hat anlässlich des 100-jährigen Gründungsfestes eine Vereinschronik erstellt. Das Buch umfasst 80 Seiten, hat einen Hardcovereinband und ist durchgängig farbig bebildert.
  • Autor:„Da bekanntlich Erinnerung das ist, was bleibt“, so Autor Alois Köppl, zeigt eine Vielzahl alter Bilder Veranstaltungen, Fahrten und gesellige Aktivitäten der Schützen. Die Zusammenstellung ist ein historisches Dokument von Gleiritsch mit vielen alten Erinnerungen. Das Buch der Gleiritscher Schützen ist ebenso für ehemalige Gemeindebewohner, Verwandte und Bekannte interessant.
  • Wo gibt es das Buch? Der Bildband kann zum Preis von 13,50 Euro an den Festtagen oder anschließend im Dorfladen erworben werden. Über die Homepage der Plassenbergschützen oder das Internetportal www.online-2000.de ist das Buch in Auszügen abrufbar.
 
 

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