Bereits Pfarrer Hans Bayer erinnerte beim Gedenkgottesdienst an die Schrecken des Krieges sowie an die Reichsprogromnacht vor 80 Jahren. In der Kirche und nach dem Gottesdienst sprach der Pfarrer Gebete für die Opfer von Krieg und Gewalt. Bei der Gedenkfeier nach dem Gottesdienst sagte Bürgermeister Edgar Knobloch, dass der Volkstrauertag ein Tag des Innehaltens, der Erinnerung und der Trauer sei.
"Wir wollen und müssen aber auch das aussprechen, was uns allen hier in unserem Land und den allermeisten Menschen in der Welt das höchste Anliegen ist. Es geht um die Sehnsucht nach Frieden, Freiheit, Menschenrechten und Versöhnung", betonte der Bürgermeister. Die schändlichsten Kapitel unserer eigenen Geschichte müssen uns Mahnung und Verpflichtung sein, überall auf der Welt für den Frieden einzutreten. Demokratie, Rechtsstaat und ein soziales Miteinander tragen zu einem menschlichen Zusammenleben bei", so Knobloch.
Wir dürfen uns heute glücklich schätzen, dass in Europa zwischen einstmals unversöhnlichen Feinden, die sich waffenklirrende Auseinandersetzungen mit unzähligen Opfern geliefert haben, partnerschaftliche Beziehungen entstanden sind. Was in Europa möglich war, muss auch in anderen Teilen der Welt gelingen", plädierte der Redner. Hass, Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Deshalb dürfen wir auch nicht wegschauen, wenn sich solche Tendenzen breitmachen", betonte der Bürgermeister.
Um die Toten zu ehren, legten Bürgermeister Edgar Knobloch in Vertretung für die Stadt und Tobias Schatz, der Vorsitzende der Feuerwehr Gmünd je einen Kranz am Gedenkstein nieder. Den Gedenkgottesdienst und die Feier am Gedenkstein hat die Stadtkapelle Grafenwöhr musikalisch umrahmt.



















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