Die CSU-Stadtratskandidaten stellten sich am Freitagabend vor. Dazu begrüßte CSU-Stadträtin Anita Hessler die Interessierten Feuerwehrhaus Gößenreuth. Zum Thema Bürgermeister meinte sie: "Uns konnte nichts besseres passieren, als Edgar Knobloch als Bürgermeister zu bekommen. Er hat immer ein offenes Ohr für die Bürger." Knobloch erläuterte seine Gründe für eine erneute Bürgermeister-Kandidatur: "Kommunalpolitik ist eine schöne Sache. Man kann viel erreichen; wichtig sind dabei Geduld und Geld."
Im Haushalt der Stadt Grafenwöhr gibt es "fast keine Schulen mehr, wenn man die Rücklagen berücksichtigt". Knobloch nannte die Investitionssumme von 13 Millionen Euro. Besonders hoch waren die Investitionen für die Schule, den Pausenhof und die Feuerwehr. Auch das Internet wurde weiter ausgebaut. Ausgaben bei den Straßen kämen noch dazu. "Wir wollen, dass Grafenwöhr und Ortsteile wie Gößenreuth schön sind", betonte Knobloch. Jedem könne man es allerdings nicht recht machen. Man müsse sich auf Augenhöhe begegnen und das Für und Wider abwägen.
Nun steht die Generalsanierung der Stadthalle an, die etwa acht Millionen Euro verschlingen wird. Hinzu kommen noch Veränderungen beim Waldbad, die jedoch auf die nächsten Jahre vereilt vorgenommen werden. Knobloch ging auch auf die Schönberg-Bühne ein. "Die kulturellen Veranstaltungen, die dort stattfinden, werden angenommen. Dies soll weiter ausgebaut werden, denn keine Veränderung ist Stillstand." Nach dem Motto "Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein" will Knobloch noch weitere sechs Jahre als Bürgermeister weitermachen, denn "es hat Spaß gemacht."
Zu den CSU-Stadtratskandidaten meinte er: "Es ist ein super Team, das engagiert ist und in dem auch alle Berufs- und Altersgruppen vertreten sind." Die meisten von ihnen waren in der Versammlung anwesend und stellten sich vor. Danach hieß es, "Feuer frei" für die Gößenreuther Bürger. Diese konnten sagen, wo ihnen der Schuh drückt. Fragen gab es unter anderem zum "Baxi", das es auch in Gößenreuth geben wird. Weitere Themen waren der Hochwasserschutz, die Straßen und die Sauberkeit verbunden mit der Frage, ob die Kehrmaschine nicht später eingesetzt werden könne. Auch über einige Bäume wurde diskutiert: "Absägen oder nicht?"













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