Grafenwöhr
12.09.2026 - 12:38 Uhr

32 Rateteams quizzen in Grafenwöhr, was das Zeug hält

Darauf haben schon viele Quiz-Freunde hin gefiebert: Der Quiz-Abend der Stadt Grafenwöhr zog viele in den großen Saal des Jugendheims, um ihr Wissen zu testen und um möglichst viele Punkte zu ergattern.

Pirmin Balk, der Kulturmanager der Stadt Grafenwöhr und Moderator konnte wieder viele bekannte Teilnehmer, aber auch ein paar Neu-Einsteiger, zum Quiz-Abend im Jugendheim begrüßen. Insgesamt traten 32 Teams gegeneinander an. "Es gibt wieder fünf Fragerunden à zehn Fragen. Die richtigen Antworten werden mit jeweils zwei Punkten belohnt, so dass am Ende hundert Punkte erspielt werden können", erklärte Balk. Er verwies auf die Handy-Box und bat um Fairness. "Beratet nur in euerem Team!"

Die Wissensgebiete waren breit gefächert und drehten sich unter anderem um Sport, Chemie, Politik, Medizin und Religion. Wer in den Nachrichten aufpasst, kann einige Fragen beantworten. Als Beispiel sei die Umbenennung des Grenzsees Lake "Ontario" genannt. Aktuell war auch die Frage: "Mit welchem Thema beschäftigte sich Papst Leo XIV. bei der Enzyklika Magnifica Humanitas? Die "Künstliche Intelligenz" ist hier die Antwort.

Wer ist Alexander Duszat?

Überrascht hat wohl die Antwort: "Herz" auf die Frage: Welches Organ ist am seltensten von Krebs betroffen? Wer von den Quizzern hat wohl gewusst, wer Alexander Duszat ist? Dies ist "Elton", der immer im Fernsehen für Unterhaltung sorgt.

Bei der Spezialfragerunde ging es diesmal um Zahlenkombinationen oder Daten. Wer den Roman von Ray Bradbury kennt, konnte auch die Frage nach "wieviel Grad beziehungsweise Fahrenheit Papier zu brennen anfängt" beantworten: 451. Für die Fußballfans stellte die Frage nach der Rückennummer von Franz Beckenbauer sicherlich kein Problem dar. Es war die 5.

Schweiz, Weltwunder, Oscar

Auch die Bilderrunde war "nicht ohne". Hier musste erkannt werden, welche Gemeinsamkeit zwischen vier Bildern besteht. Neben Erzeugnissen aus der Schweiz, Weltwundern und Oscar-Gewinnern waren Gesellschaftsspiele am schwierigsten herauszufinden. Gar nicht so einfach war auch die Musikrunde. Das Duo "Tulpina" mit Raphael Stengl und Florian Zilk aus Altendorf sorgte nicht nur bei den Quiz-Pausen für eine tolle Unterhaltung, sondern spielte auch Ausschnitte aus zehn Liedern. Hier mussten nicht nur der Titel, sondern auch Sänger/Sängerin oder Gruppe benannt werden. Es ging jedoch um keine Cover-Versionen.

Am Schluss vermeldete Pirmin Balk die Plätze der 32 Teams. Das beste Team war schließlich die "Rote Laterne" mit 84 Punkten. Auf Platz zwei kamen die "Gscheithaferl" und auf den dritten Platz "Quiztian, die böhmischen Dörfer". Der Moderator gratulierte dazu und überreichte kleine Preise. Aber auch für die, die nicht so weit nach vorne kamen, bedeutete der Quiz-Abend einfach Spaß.

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