"Brücken und Wege verbinden, Spazierengehen und Erholen in der Natur stehen besonders in der Corona-Zeit bei unseren Bürgern hoch im Kurs", heißt es in einem CSU-Antrag. Damit will die Fraktion eine Verbindung zwischen der Thumbach- und Talstraße schaffen. Diese würde kurz vor dem Gate 20 zum Truppenübungsplatz durch eine Wiese führen und den Thumbach überqueren, auf der anderen Seite dann einen Knick machen und in die Talstraße münden.
Verwaltung soll Pläne prüfen
Für Gerald Morgenstern (CSU) wäre diese ein schöner Naturpfad, ein Trampelweg würde bereits existieren. Eine einfache Brücke zur Überquerung des Thumbachs würde genügen. Bereits 2008 gab es Pläne für einen solchen Verbindungsweg. Genehmigungen von Wasserwirtschaftsamt und Naturschutzbehörde sollen schon vorgelegenen haben, Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) fragte sich, ob diese heute noch gelten würden.
Thomas Schopf (FW) erinnerte sich: Sogar die Brücke sei damals schon am Bauhof gelegen. Wegen der dortigen Überflutungen sei es mit der einfachen Ausführung, wie es sich die CSU vorstellte, nicht getan – man brauche schon Befestigung, einen richtigen Steg und einen Höhenausgleich.
Anita Stauber (CSU) hat sich die Pläne und Genehmigungen von damals angesehen: So teuer wie Schopf das beschreiben wollte, wird es nicht. Man wollte damals die Schneeschmelze abwarten und dann die Brücke aufstellen. Dies sei wohl vergessen worden. Thomas Weiß (SPD) wollte die Unterlagen von damals noch einmal geprüft haben. Der Stadtrat beschloss dann bei vier Gegenstimmen die Verwaltung zu beauftragen, die Genehmigung für die Errichtung eines Weges mit Brücke zu prüfen.
Mehr Sicherheit an Bushaltestelle
Julia Waldmann (CSU) plädierte für Schülerlotsen für die Bushaltestelle in Hütten. Dort würden viele Kinder einsteigen und sich dementsprechend dort tummeln. Kürzlich habe es einen Vorfall gegeben, bei dem ein Erstklässler von einem Auto erfasst worden sei. Ihm sei außer einem Schock aber nichts passiert.
Thomas Schopf als Polizist erklärte die Begriffe: Schülerlotsen sind meist ältere Schüler, während Schulweghelfer auch Erwachsene aus dem Dorf sein könnten. Er schlug vor, den Kontakt zur Polizeiinspektion in Eschenbach zu suchen und sich Vorschläge über eine Verbesserung geben zu lassen. Ein Schulbustraining wäre zum Beispiel eine Möglichkeit.
















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