Verfrühter Aprilscherz oder archäologische Sensation? Die Arbeiten zur Sanierung der Grafenwöhrer Verwaltungsgebäude ruhen zurzeit. Am Bauzaun hängt ein knochen-ähnliches Gebilde mit einem Schild: "Fossilienfund bei Ausgrabungen! Tyrannosaurus Rex Vorderlauf rechter Unterschenkel. Bitte nicht berühren!!", steht darauf. Offensichtlich ein Spaß von Anwohnern, allerdings mit einem ernsten Hintergrund, denn bei Untersuchungen wurde tatsächlich etwas gefunden.
In der Bauausschusssitzung erkundigte sich Conny Spitaler (SPD) nach dem Grund für den Streich. Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) erklärte es so: Bei Bauten in einer Altstadt gibt es immer archäologische Untersuchungen. Tatsächlich stieß ein Institut auf alte Fundamente. Diese müssen nun analysiert werden, bevor weitergebaut werden könne. Erste Ergebnisse deuteten aber darauf hin, dass es sich wohl um keinen schützenswerten Fund handle. Knobloch berichtete von einem Fall in Trier, der den Bau eines Parkhauses verzögerte. Diese Gefahr bestehe wohl in Grafenwöhr nicht, trotzdem verzögern die Untersuchungen den Weiterbau wohl um acht Wochen.
In der Stadt machen bereits Gerüchte die Runde, es handle sich um die Überreste eines alten Friedhofes. Schließlich steht die alte Pfarrkirche gleich daneben. Dies konnte Knobloch auf Rückfrage nicht bestätigen.
Ein ehemaliges Diner im Gewerbepark soll zu einem Ausstellungsraum für Kraftfahrzeuge werden. Dazu soll eine Kfz-Werkstatt neu gebaut werden. Die Grundflächenzahl übersteigt durch die Errichtung von Stellplätzen die Festsetzung im Bebauungsplan von 0,8 geringfügig. Der Bauausschuss stimmte beiden Vorhaben einstimmig zu.
Am Kindergarten St. Theresia soll der Grundriss aufgeteilt und Dachgauben gebaut werden. In nicht öffentlicher Sitzung wurden die Fliesenarbeiten zur Behebung der Winterschäden im städtischen Waldbad an eine lokale Firma für 29.289,67 Euro vergeben.
Die Stadt Auerbach plant die Änderung ihres Flächennutzungs- und Landschaftsplanes "Gewerbegebiet Lohe II". Dies soll die Ansiedlung von Firmen erleichtern und Arbeitsplätze schaffen. Grafenwöhr war als Nachbargemeinde zu beteiligen. Der Bauausschuss stimmte allen Anliegen einstimmig zu.













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