„Hochkarätige Musikerinnen und Musiker werden heute zu hören sein“, versprach Grafenwöhrs Bürgermeister Edgar Knobloch zu Beginn des Konzerts. Und damit versprach er nicht zu viel. Schon der Name „Benissimo Mandolin“, bei dem man eigentlich eher an Italien denkt, sagt aus, was dem Publikum geboten wird: nämlich ausgezeichnete Musik.
Der Bürgermeister bedankte sich bei Pfarrer Daniel Fenk für die Bereitstellung des Saales und bei dem Grafenwöhrer Benno Englhart, der das Bindeglied nach Südkorea ist. Neben ihm, der auf seiner Trompete spielte, waren auch Marina Sauer aus Parkstein (Querflöte), Daniel Haller aus Ammerthal (Schlagzeug) und Werner Koidl aus Wien dabei.
Für einen sehnsuchtsvollen Mandolinenklang sorgten jedoch die neun Musikerinnen aus Südkorea mit ihrer Dirigentin Guk-pyo Lee. Sie eröffneten den Mandolinen-Reigen mit „Belle Mandolin“ von Carlo A. Bracco. Neben der Musik von Antonín Dvořák gab es auch „Spring in My Hometown“ und „River of My Heart“ von koreanischen Komponisten sowie einen koreanischen traditionellen Folk-Song.
Die „Lorelei“ von Friedrich Silcher und das „Heideröslein“ von Franz Schubert interpretierte die Sopranistin Soyung Yu, die bereits mit anderen Ensembles in Grafenwöhr ihr außergewöhnliches Gesangstalent unter Beweis stellen konnte. Sie ist Gewinnerin des Gesangswettbewerbs des koreanischen Kultusministeriums und stand bereits in verschiedenen europäischen Opernhäusern sowie in New York auf der Bühne.
Außergewöhnlich schön waren auch die beiden Duette von Guk-pyo Lee (Mandoline) und Hwang Yu-jin (Gitarre) mit den bekannten Stücken „Tarantella“ und „Doctor Zhivago“ (Lara’s Theme). Das Konzert wurde mit der deutschen Nationalhymne beendet, bei der die Sopranistin noch einmal ihre wunderbare Stimme erklingen ließ. Leider nahmen nur wenige das Angebot der Stadt wahr und lauschten dem besonderen Konzert.













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