Der Bau des Kreisverkehrs beim Gründerzentrum und bei der Lagerwache 6 sorgt für Unmut unter den Autofahrern. Um die Baustelle passieren zu können, sollte eine Umleitung über Freibad, Dießfurter Weiher und Gmünd genommen werden, um dann wieder auf die Bundesstraße 299 zu gelangen – sollte.
Erst kürzlich wollte ein Autofahrer die Baustelle komplett durchfahren. Er umging die Absperrung und landete mit seinem Toyota auf einem Kieshaufen, der ihm als Sprungbrett diente. Das Auto war Totalschaden, der Mann zum Glück nur leicht verletzt.
Eine schmale Straße mit kleiner Behelfsbrücke über den Schaumbach führt parallel zur B 299 ins Gründerzentrum. Auch diese Gelegenheit wird gerne zur Abkürzung genutzt. Werner Stopfer, der Leiter der Polizeidienststelle Eschenbach, ärgert sich: „Die kleine Brücke ist für ein dauerhaftes Befahren gar nicht ausgelegt.“ Es sei zwar eine Absperrung vor der Strecke aufgestellt, diese sei aber offen, da manche Fahrzeuge eine Berechtigung zur Nutzung haben.
Und das ist nicht das einzige Ärgernis für den Polizeihauptkommissar. Die Umleitung über Gmünd ins Gründerzentrum führt durch den Creußenweg. Die erlaubte Geschwindigkeit dort sind 30 Stundenkilometer. Doch kaum ein Autofahrer hält sich daran. Darum will die Polizeiinspektion Eschenbach dort und auf der Hauptstraße verstärkt Geschwindigkeitskontrollen vornehmen.
Stopfer appelliert an alle Autofahrer, die angesetzte Umleitung zu nutzen und sich an die erlaubte Geschwindigkeit zu halten: „Der Bau des Kreisverkehrs soll drei Monate dauern. Das wird man doch aushalten können.“



















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