Ein leidiges Thema für Bürger, Stadt und Stadträte ist die Situation an den Recycling-Containern: Immer wieder werden die eingefriedeten Standorte für die Ablagerung von Müll und Hausrat genutzt. Dies brachte Conny Spitaler (SPD) in der jüngsten Bauausschusssitzung zur Sprache.
Besonders schlimm ist der Zustand in der Bahnhofsiedlung. Spitaler fand dort Kinderzimmerinventar und Lebensmittelabfälle vor. In direkter Nachbarschaft ist eine kleine US-Siedlung. Als sie dort Fotos machte, wollte gerade ein amerikanischer Anwohner seinen Müll abladen. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass das Abstellen des Hausmülls dort verboten sei.
Für Thomas Mayer (CSU) unglaubwürdig: "Die Amerikaner werden bei ihrer Ankunft eingewiesen, wie das mit dem Müll hier funktioniert." Das illegale Müllabladen sei eine "Schweinerei" und käme nicht nur von den Amerikanern. Auch Gerald Morgenstern (CSU) wusste, dass die Amerikaner aufgeklärt werden.
Spitaler versicherte, dass man am Müll genau sehe, woher er komme, und fragte nach Möglichkeiten: Könnte ein Hausmeisterservice die Containerstandorte kontrollieren und den Müll entsorgen? Für Bürgermeister Edgar Knobloch eine schwierige Situation: Er sei am Problem dran, habe aber keine Lösung.
Terrassierungen erlaubt
In der Wolfgangstraße will ein Bauherr seinen Garten in einen Hang bauen. Zur Absicherung will er treppenartige Terrassierungen an den Erdwall bauen, dies sehe der Bebauungsplan aber nicht vor. Stadtbaumeister Hans Rettinger erklärte dem Ausschuss: "Technisch geht es aufgrund der Gegebenheiten nicht anders." Ein Landschaftsarchitekt hat Berechnungen durchgeführt. Erst kürzlich hatte es in der Nähe einen ähnlichen Fall gegeben, den das Gremium ebenfalls befürwortet hat. Mayer sagt klar: "Wir müssen ja froh sein, wenn an der Stelle jemand baut." Darum stimmte der Bauausschuss dem Antrag zu. Im Industriegebiet Hütten nahm der Bauausschuss minimale Änderungen an den Plänen für ein Bürogebäude eines Holzverarbeitungsunternehmen ab. Lediglich die Ausrichtung des Gebäudes ändert sich.
Arbeiten vergeben
Am Umbau des Kulturmuseums wurden zuvor in nicht-öffentlicher Sitzung Leichtmetallarbeiten für 166 000 Euro vergeben, wie der Bürgermeister bekanntgab.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.