Grafenwöhr
22.11.2018 - 12:57 Uhr

Dach und Boden zu sanieren

In der Bürgerversammlung berichtet Bürgermeister Edgar Knobloch über anstehende Bauprojekte. Die Stadt hofft auf Fördergelder, um das Waldbad und die Stadthalle sanieren zu können.

Die Stadthalle in Grafenwöhr soll saniert werden, auch für das Waldbad gibt es Pläne. Bild: rgr
Die Stadthalle in Grafenwöhr soll saniert werden, auch für das Waldbad gibt es Pläne.

Der Stadtrat hat große Pläne für 2019. Das Waldbad und die Stadthalle sollen saniert werden, außerdem sind neue Wasserrutschen angedacht. In diesem Jahr wurden bereits ein Sonnensegel und neue Umkleidekabinen für das Waldbad angeschafft. Nun hofft Bürgermeister Edgar Knobloch auf die in Aussicht gestellte Förderung für Freibäder. "Das Dach, die Technik und die Beckenköpfe müssten erneuert werden. Wir werden dazu ein Konzept ausarbeiten", sagt Knobloch.

Konkreter wird er bei der neuen Wasserrutsche. Der Bauausschuss habe sich bereits verschiedene Freibäder in der Region angesehen und sich über die möglichen Varianten erkundigt. Eine Schlangenrutsche sei der Favorit der Räte. "Im Vergleich mit einer Breitrutsche sieht sie einfach spektakulärer aus, und es können gleichzeitig fünf bis sechs Kinder rutschen", erklärt Knobloch. Die Stadt steht bereits in Kontakt mit einem Rutschenhersteller. Bedenken wegen der Sicherheit gebe es keine, sagt Knobloch. Der Auslauf der Rutsche werde in etwa 30 Zentimeter tiefes Wasser führen. Die Kosten für eine solche Rutsche variieren zwischen 50 000 und 250 000 Euro. "Da kommt es auf die Gestaltung der Rutsche und das Material an, Kunststoff oder Edelstahl wären möglich", erklärt der Bürgermeister.

Eine weitere Baustelle wird die Sanierung der Stadthalle. "Hier müssen vor allem das Dach und der Boden hergerichtet werden. Die Bausubstanz ist aber noch gut. Wir haben bereits eine Zusage für eine Förderung", klärt Knobloch auf. Der Auftrag muss nun ausgeschrieben werden. Der Baubeginn steht noch nicht fest. "2019 wollen wir schon weiter sein", sagt der Bürgermeister und fügt an, dass das 1981 errichtete Gebäude in Zukunft weiterhin als Mehrzweckhalle genutzt werden soll.

 
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