03.08.2018 - 21:48 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Deutsch-Amerikanisches Volksfest eröffnet

Dieses Deutsch-Amerikanische Volksfest ist heiß – nicht nur der Temperaturen wegen, sondern wegen der andauernden Tradition und der jahrelangen Freundschaft beider Nationen. Am Freitagvormittag wurde es zum 60. Mal eröffnet.

von Renate GradlProfil

(rgr) Brigadegeneral Christopher C. LaNeve benötigte nur einen Schlag beim Anzapfen des Bierfasses, und der Gerstensaft floss. Zuvor hatte der neue Kommandeur der Garnison, Adam J. Boyd, die Besucher im Festzelt begrüßt – und zwar mit einem „Servus und Habadere. Ich gf’rei me närrisch auf des Deitsch-Amerikanische Volksfest, um mit unserne deutsch’n Freind zam zu feiern. Die sechz’g Johr alte Tradition zeigt, wia lang wir scho verbund’n san. Schia dastz alle kumma seids“. Diejenigen, die neu nach Bayern gekommen waren, warnte der Colonel: „Das bayerische Bier ist das beste Bier, das es gibt, aber es hat auch viel mehr Alkohol als das amerikanische Bier.“

Boyd dankte seinem Garrison-Team, der Stadt Grafenwöhr, der Bundeswehr, der Feuerwehr, dem Bayerischen Roten Kreuz sowie allen deutschen und amerikanischen Organisationen. Sein besonderer Dank galt der bayerischen Polizei und den deutschen Feldjägern für die Kooperation und Freundschaft mit der Militärpolizei.

Grußworte sprachen auch der deutsche Präsident des Deutsch-Amerikanischen Gemeinsamen Ausschusses Helmuth Wächter und Bürgermeister Edgar Knobloch, für den ein großer Festzelt-Chor lautstark „Happy Birthday“ am Vortag seines Geburtstages sang.

Beim Volksfest im Camp Kasserine gibt es an drei Tagen auch wieder viele deutsche und amerikanische Spezialitäten sowie jede Menge Unterhaltung, damit das 60. Volksfest erneut ein erfolgreiches werden kann.

Alle Informationen zum Fest

Grafenwöhr

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp