05.08.2019 - 10:12 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Deutsch-Amerikanisches Volksfest: Polizei und BRK ziehen Bilanz

Das Deutsch-Amerikanische Volksfest 2019 verläuft eher ruhig - zumindest, was die Einsätze von Polizei und BRK angeht.

61. Deutsch-Amerikavisches Volksfest in Grafenwöhr
von Externer BeitragProfil

Die Polizeiinspektion Eschenbach kann für das 61. Deutsch-Amerikanische Volksfest in Grafenwöhr eine positive Bilanz ziehen. Besondere Vorkommnisse habe es keine gegeben, heißt es in einer Pressemitteilung. Die US-Militär-Polizei (MP) aus Vilseck, die Polizei Eschenbach mit Unterstützungskräften aus Weiden und der Polizei-Reiterstaffel aus München, der Sicherheitsdienst Pond, das BRK, die Lagerfeuerwehr und die Feldjäger sorgten für Sicherheit an den drei Festtagen im Camp Kasserine.

Wer das Festgelände besuchen wollte, musste einen gültigen Ausweis zeigen. Auch die Taschen wurden durchsucht. Wie in den Vorjahren betrieb die Polizei Eschenbach zusammen mit der amerikanischen Militärpolizei und den Feldjäger eine Festwache auf dem Gelände. Für Unterstützung sorgten Kollegen des Einsatzzuges und Polizeihundeführer aus Weiden. Bereits zum vierten Male waren auch Reiter der Polizei-Reiterstaffel des Polizeipräsidiums München dabei. Diese standen bei Besuchern und Fotografen immer wieder im Fokus. Die MP Vilseck und der Sicherheitsdienst Pond waren an den Zufahrten zum Truppenübungsplatz präsent.

Die polizeilichen Sachbearbeitungen beschränkten sich vor allem auf „volksfesttypische Sachbearbeitungen“, heißt es vonseiten der Polizei. Dazu gehörten etwa Fund- und Verlustanzeigen, Personenüberprüfungen und die Versorgung alkoholisierter Personen. Angesichts mehrerer zehntausend Besucher an einem Tag seien die polizeilichen Sachbearbeitungen als äußerst gering zu betrachten.

Für regen Betrieb auf den Straßen sorgten die vielen Festbesucher, die mit dem Auto zum Festplatz fahren wollten. Insbesondere ab Sonntagmittag kam es im Stadtgebiet Grafenwöhr und auf der B 299 zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. Durch die Sicherheitskontrollen und den enormen Besucherandrang mussten die Besucher Wartezeiten in Kauf nehmen. "Abschließend darf die äußerst enge und kollegiale Zusammenarbeit zwischen der US-Armee und aller am Fest beteiligten Sicherheits-, Hilfs- und Rettungsdienste hervorgehoben werden", schreibt die Polizei in ihrer Mitteilung.

Und auch die BRK-Bereitschaft Grafenwöhr zog eine erfreuliche Bilanz: Im Vergleich zu den Vorjahren seien die Einsätze in diesem Jahr quantitativ etwa wie in den Vorjahren gewesen, qualitativ waren sie jedoch von geringerem Ausmaß. Es mussten Schnitt-, Brand- und Schürfwunden versorgt sowie Kreislaufschwächen behandelt werden. Das BRK beziffert die Anzahl der Einsätze auf knapp 220. Neben einem Notarzt besetzten täglich über ein Dutzend Freiwillige des BRK Grafenwöhr die Rettungswache am Festplatz.

Grafenwöhr
Info:

Volksfest-Besucher haben ordentlich Durst

100 000 Besucher oder sogar etwas mehr, 130 Hektoliter Bier und Radler, die im DAGA-Zelt ausgeschenkt wurden, gutes Wetter, aber auch Staus: So lässt sich das 61. Deutsch-Amerikanische Volksfest im Camp Kasserine zusammenfassen.

„Ich bin zufrieden mit den Besucherzahlen, die sich heuer bestimmt wieder mit 100 000 beziffern lassen, vielleicht fallen sie sogar noch etwas höher aus“, freute sich der deutsche DAGA-Präsident Helmuth Wächter Montagmittag. Er möchte sich an dieser Stelle bei allen bedanken, dass dieses Fest wieder stattfinden konnte. „Leider gab es jedoch Staus bei der Wache 6. Der erste Stau war bereits am Samstagabend; am Sonntag hielt der Stau an der Wache 6 von mittags bis gegen 15.30 Uhr an“, berichtete Wächter. Angenehmer als bisher seien dagegen die Kontrollen für die Gäste gewesen, die mit dem Shuttle-Bus zum Festplatz fuhren. Die Ausweise wurden direkt im Bus überprüft. „Garnisonskommandeur Oberst Adam Boyd hatte dies so entschieden“, informierte Wächter.

„Es waren bestimmt mehr als 100 000 Besucher“, bestätigte DAGA-Schatzmeister Hermann Marherr. Die Gäste brachten auch viel Durst mit. „Es waren heuer 130 Hektoliter Bier und Radler, die ausgeschenkt wurden. Auch die Standbetreiber und der Karikaturist ganz in der Nähe des DAGA-Zeltes äußerten sich positiv über ihre Geschäftseinnahmen“, betonte Marherr. (rgr)

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.