10.04.2019 - 10:18 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Feuerlöscher für Feuerwehr

Bei den Grafenwöhrer Brandschützern war 2018 einiges los. Das wird in der Jahreshauptversammlung mehr als deutlich. Bei dem Zusammentreffen gibt es auch noch eine Überraschung.

Kommandant und Vorsitzender Alexander Richter (rechts) hält bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Grafenwöhr Rückschau.
von Autor XRIProfil

“Die Feuerwehr ist aus dem gesellschaftlichen, aber auch kulturellen Leben nicht wegzudenken. Neben ihrer Pflichtaufgabe, nämlich bei Einsätzen Hilfe zu leisten, trifft man die Feuerwehr bei vielen kulturellen Veranstaltungen. Große Hochachtung für eure Arbeit.“ Dies betonte Bürgermeister Edgar Knobloch im Zuge der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Grafenwöhr.

In seinem Rechenschaftsbericht sprach Vorsitzender Alexander Richter von zahlreichen Höhepunkten, wie das Maibaumfest, das Annafest, dem Kameradschaftsabend und der Fahrzeugweihe des neuen HLF 20. Ein großes Anliegen ist es Richter, verstorbenen Mitgliedern die letzte Ehre zu erweisen. Er dankte deshalb allen, die sich an Beerdigungen beteiligten. Kassier Wolfgang Pappenberger konnte von einer ausgewogenen Kassenführung berichten.

Kreisbrandmeister Gerald Wölfl überbrachte die Grüße der Feuerwehrlandkreisführung. "Ihr habt ein immenses Arbeitsaufkommen, ihr leistet Großartiges", lautete das Resümee des Kreisbrandmeisters.

Erstmalig sprach auch das neue Feuerwehrmitglied Pfarrer Andrè Fischer Grußworte. Er dankte der Feuerwehr für ihren Einsatz am Nächsten. Symbolisch überreichte er einen Feuerlöscher, welche die Floriansjünger für ihre Übungen verwenden sollen.

Für eine weitere Überraschung sorgte der Kommandant der niederösterreichischen Partnergemeinde Grafenwörth, Fritz Ploiner. Zusammen mit Walter Steinkellner besuchte er ebenfalls erstmalig die Mitgliederversammlung der Grafenwöhrer und überreichte ein Geschenk. Mit einer Brotzeit bedankte sich die Feuerwehr zum Abschluss bei ihren Mitgliedern.

Info:

Die Feuerwehr in Zahlen

172 Einsätze, 35 Übungen und viele weitere ehrenamtliche Stunden: Beeindruckende Zahlen gab Vorsitzender und Kommandant Alexander Richter in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Grafenwöhr bekannt. So leistete die Wehr im Jahr 2018 rund 4200 Stunden zum Wohle der Allgemeinheit.

Beispielsweise war sie bei 172 Einsätzen gefordert. Dies entspricht einem Plus von 68 Einsätzen gegenüber dem Vorjahr. 35 Übungen mit 1300 Stunden wurden ebenfalls ehrenamtlich geleistet. Die Jugendgruppe kommt auf circa 550 geleistete Stunden. Hinzu kommen die Stunden für das neue HLF.

Die Einsätze gliederten sich unter anderem in 19 Brandeinsätze, 135 technische Hilfeleistungen, 13 Sicherheitswachen und 4 Einsätze mit ABC-Gefahrstoffen. Bei den Brandeinsätzen waren es 9 Fehlalarme, 3 Mal war der Brand beim Eintreffen der Feuerwehr gelöscht. Weiter waren unter anderem drei Kleinbrände, ein Mittelbrand sowie ein Großbrand zu verzeichnen. Bei den 135 technischen Hilfeleistungen war eine enorme Steigerung von unwetterbedingten Einsätzen zu verzeichnen. Insgesamt 64 Anforderungen gab es aufgrund von Sturmschäden. Weiter waren 16 Verkehrsunfälle, 15 Insekteneinsätze, 7 Ölspuren und 2 Türöffnungen unter den Einsätzen.

Der Mitgliederstand der Feuerwehr Grafenwöhr beträgt aktuell 275 Personen. Diese gliedern sich in 54 Aktive, 8 Mitglieder in der Jugendgruppe, 32 Passive sowie 134 fördernde Mitglieder. Dem Spielmannszug gehören 42 aktive Musiker sowie 5 passive Mitglieder an.

Unter den 54 aktiven Feuerwehrwehrlern sind 8 mit einer Doppelmitgliedschaft. Diese kommen von den Feuerwehren Gmünd, Hütten, Gößenreuth, Eschenbach und Erbendorf. Weitere drei städtische Angestellte unterstüzen die Wehr zusätzlich, sodass 57 Aktive den Brandschutz in Grafenwöhr sicherstellen. Unter ihnen sind auch 6 Damen.

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