14.08.2019 - 16:02 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Finanzminister Albert Füracker zu Besuch in Grafenwöhr

Der Truppenübungsplatz und die Stadt Grafenwöhr standen am Montag im Fokus eines Ministers. Albert Füracker informierte sich vor Ort über laufende und geplante Projekte.

Mit großer Herzlichkeit empfängt Brigadegeneral Christopher Norrie (Mitte in Uniform) mit Oberst Adam Boyd (Zweiter von links) und Oberstleutnant Harry Kordesch (links) Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (Vierter von rechts) in Grafenwöhr. Landtagsabgeordneter Tobias Reiß (von rechts), Europaabgeordneter Christian Doleschal, Bürgermeister Edgar Knobloch und Landrat Andreas Meier begleiten ihn.
von Autor MORProfil

„Ich bin von Herzen ein US-Freund, und das ist auch die Bayerische Staatsregierung. Die Menschen in der Region schätzen Sie“, bekannte Finanzminister Albert Füracker gegenüber den Amerikanern beim Besuch im Grafenwöhrer Truppenübungsplatz. Ein Übungsplatz verbreite viel Sonne durch wirtschaftliche Vorteile, jedoch werfe er auch viel Schatten mit seinen Belastungen, sagte Füracker weiter. Er selbst wisse das nur zu gut, da sein Heimatort Lupburg nur zehn Kilometer vor den Toren des Übungsplatzes Hohenfels liege.

Bei der Kurzrundfahrt durch die Tower Barracks informierten Gerald Morgenstern und Andre Potzler vom 7. US-Armee Ausbildungskommando (7th ATC) über die geschichtliche Entwicklung des Truppenübungsplatzes. Der millionenschwere Neubau der amerikanischen Grundschule und die aufwendige Sanierung der historischen alten Kasernen belegten, dass die US-Armee auch weiter in Grafenwöhr investiert.

Mit Herzlichkeit und einem Dankeschön für die Partnerschaft empfing Brigadegeneral Christopher Norrie am Hauptquartier des 7th ATC den bayerischen Finanzminister. Zusammen mit seinem Command Sergeant Major, Franklin Velez, unterrichtete Norrie im Videospot und beim Officecall über die Aufgaben seines Kommandos. Durch die hervorragenden Trainingsmöglichkeiten in Grafenwöhr und Hohenfels kämen Soldaten vieler Nationen zusammen. „Durch frühzeitige Ankündigung von Schießvorhaben und Übungen und die Offenheit für Besuchergruppen wollen wir weiter transparent sein und sind bemüht, Belastungen so gering wie möglich zu halten“, sicherte Norrie zu.

Info:

Umbau des Verwaltungsgebäudes der Stadt

„Grafenwöhr ist eine starke Stadt“, bekannte Füracker beim Eintrag ins Goldene Buch. Bei seinem Besuch in der Stadt informierte sich der Finanzminister auch über städtische Einrichtungen. Rektor Thomas Schmidt und Konrektorin Ruth Seitz stellten beispielsweise die sanierte Grund- und Mittelschule mit neu gestaltetem Pausenhof vor. 1,83 Millionen Euro Förderung wurden vom Freistaat zugebilligt. Ein weiterer Antrag auf Förderung der Glasfaserversorgung werde zur Vervollständigung der Digitalisierung noch gestellt, sagte Schmidt. Bürgermeister Edgar Knobloch verpasste es nicht, auf weitere „große Brocken“ im Haushalt der Stadt hinzuweisen. Ausgeschrieben sei bereits die millionenteure Sanierung der Stadthalle, und nach 40 Jahren stehe die technische Erneuerung des Waldbades an. Ein weiteres Millionenprojekt werde der Aus- und Umbau des Verwaltungsgebäudes in der Altstadt. Im Kultur- und Militärmuseum informierten Heimatvereinsvorsitzender Willi Buchfelder und Kassier Willi Gottschalk informierten über den geplanten Ausbau des Eingangsbereichs zum Veranstaltungsraum und die Erweiterung der Ausstellungsfläche. Auch hier würden Förderungen benötigt, hieß es. Auf direkte Zusagen ließ sich Füracker jedoch nicht ein.

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