Kein Zögern gab es beim Kommandeur der US-Armee-Garnison „Bavaria“, Oberst Adam Boyd, und das „Go“ folgte dann prompt. Mit einem Fahrzeug und Helfern unterstützte das US-Fire-Department den Katastropheneinsatz im Berchtesgadener Land.
Die Amberger Katastrophenschutzkräfte, die nach Berchtesgaden ausgerückt waren, mussten nicht lange um Hilfe bitten. Eine Woche lang kamen die Firefighters Norbert Ackermann, Markus Nickl und Bernd Hutzler zur Unterstützung mit. Wertvolle Dienste leistete dabei der 15-Meter-Kran-Ausleger, der zur Absturzsicherung der Feuerwehrkameraden diente. Etliche Dächer im Ort Schönau, direkt am Königssee, wurden so von den Schneemassen befreit – unter den Gebäuden befand sich auch ein Kinderheim. Untergebracht waren die Kameraden der Lagerfeuerwehr in Bayerisch Gmain.
Nach ihrer Rückkehr lobten die Firefighters die hervorragende Organisation des Hilfseinsatzes sowie die Zusammenarbeit und Kameradschaft. Sehr positiv wurden die Helfer auch von der Berchtesgadener Bevölkerung aufgenommen.
Firechief Josef Rodler dankte seinen Leuten für den Einsatz und die kurzfristige Bereitschaft, zu helfen. Rodler betonte auch, dass die US-Armee weitere sechs Firefighters von ihrem Dienst – ähnlich wie die zivilen Arbeitgeber – freigestellt habe, um die Feuerwehren beim Schneeschaufeln in Berchtesgaden zu unterstützen.














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