Die Brote und Zwiebelkuchen, die in der Grafenwöhrer Stadtmühle gebacken werden, sind beliebt wie eh und je. Das belegen die Zahlen, die in der Jahreshauptversammlung des Brotbackvereins genannt werden.
Der Brotbackverein wird von April bis Oktober jeweils am dritten Wochenende im Monat tätig. "Heuer war das wegen Corona nur im April nicht möglich", erklärte Vorsitzender Edgar Knobloch. Der Brotbackverein wird weiter bestehen. Dies wünsche sich die Bevölkerung. Es sei auch angedacht, dass andere Veranstaltungen, eventuell mit Kindern und Jugendlichen sowie Schulklassen, durchgeführt werden. "Leider ist dies momentan nicht möglich, da die Backstube zu klein ist", sagte Knobloch.
Der Vorsitzende dankte allen, die beim Brotbacken und Verkauf geholfen hatten. Mittwochs müsse der Teig um 10 Uhr angesetzt werden, und freitags werde bereits um 5 Uhr gebacken. Viel Arbeit bereite auch das "Zwiebel-Schnippeln". Es wäre gut, wenn hier noch mehr Leute helfen würden, so Knobloch. Wegen des Brotverkaufs werde überlegt, eventuell auf einer Internetseite ein Bestellprogramm zu integrieren. Außerdem werde ein Vereinslogo angestrebt.
Zweiter Vorsitzende Hans Speckner berichtete, dass nun schon zwei Jahre gebacken wurde. Er bescheinigte den Aktiven des Brotbackvereins ein wertvolles Engagement. "Alle sind mit Herzblut dabei und leisten gute Arbeit", lobte Speckner. Es gebe immer eine große Nachfrage, auch von vielen Auswärtigen. 150 bis 180 Brote wurden pro Tag verkauft; beim Zwiebelkuchen waren es rund 60 Stück am Freitag und 100 am Samstag, die ausgegeben wurden.
Momentan hat der Verein 65 Mitglieder, gestartet wurde mit 50.















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