Grafenwöhr
25.07.2026 - 15:19 Uhr

Grooven zu Funk, Soul und Rock ’n’ Roll auf der Naturbühne Schönberg

„Soul Station No. 10“ verwandelte die Naturbühne Schönberg in eine kraftvolle Funk-, Soul- und Rock’n’Roll-Bühne. Das Publikum klatschte, tanzte und groovte.

Das hatte mit Vogelgezwitscher nichts zu tun. Stattdessen bestimmten kraftvolle Funk-, Soul- und Rock’n’Roll-Klänge den Abend. Klatschen, Tanzen und Grooven waren angesagt, als die Band „Soul Station No. 10“ auf der Naturbühne Schönberg Station machte. Mit Klassikern wie „Proud Mary“, „Ain’t Nobody“, „Papa Was a Rolling Stone“, „Car Wash“, „Uptown Funk“ und vielen weiteren Hits zündete die Band ein musikalisches Feuerwerk. Nach anfänglicher Zurückhaltung verwandelte das Publikum den Schönberg schließlich in eine Tanzfläche und ließ sich von den mitreißenden Rhythmen anstecken.

Für den unverwechselbaren Funk- und Soul-Sound sorgte insbesondere der Bläsersatz mit Peter Trepl und Josef Englhart an den Saxophonen sowie Benno Engelhart an der Trompete. Mit präzisem Zusammenspiel verliehen sie der Band den charakteristischen Groove – das sprichwörtliche Salz in der Suppe. Bandleader und Gitarrist Günter Hagn setzte mit virtuosen Soli und seinem ausdrucksstarken Gitarrenspiel weitere Glanzpunkte. Am Keyboard sorgte Fritz Pawlick mit vielseitigen Sounds für ein kraftvolles Klangfundament. Den treibenden Beat lieferten Christian Schmid am Bass und Max Gärber am Schlagzeug, die der Band den nötigen Druck und Rhythmus verliehen.

Sänger und Frontmann Andreas Doerfler begeisterte mit seiner markanten, rauchigen Stimme. Augenzwinkernd kündigte er ein „Liebes- oder Lieblingslied“ an, das sich als echter Stimmungsgarant entpuppte: „Everybody Needs Somebody“. „Jeder braucht doch jemanden“, meinte Doerfler. Mit einem Schmunzeln ergänzte er: „Und wenn es ihn nicht gibt … dann gibt es eben ,Lady Marmalade‘.“ Spätestens beim berühmten Refrain „Voulez-vous coucher avec moi“ war auch das Publikum zum Mitsingen aufgefordert. Für weitere musikalische Höhepunkte sorgte Sängerin Susanne Schuderer, die mit ihrer kraftvollen Stimme und gefühlvollen Interpretation immer wieder für Gänsehautmomente sorgte.

Mit der Verpflichtung von „Soul Station No. 10“ bewies Pirmin Balk, Kulturmanager der Stadt, ein gutes Gespür. Tanzende Besucher und ausgelassene Stimmung waren der beste Beweis dafür, dass die Mischung aus Funk, Soul und Rock’n’Roll den Nerv der Zuhörer traf.

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