07.07.2021 - 12:26 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Grund- und Mittelschülerinnen aus Grafenwöhr gestalten Bilder für das Schulamt in Neustadt/WN

Das neue Schulamt in Neustadt/WN wirkt bisher einfach und trist. Das ändert sich nun: Bilder von Schülern aus Grafenwöhr schmücken jetzt die Wände. Die jungen Künstler dürfen ihre Werke der Schulamtsinspektorin persönlich überreichen.

Schulamtsdirektorin Elisabeth Junkawitsch (rechts) freut sich über die farbenfrohen Bilder aus Grafenwöhr. Sie stammen von den Künstlern (vorne, von links): Katharina Fehn (Klasse 4a), Leni Buck (4a), Stefanie Rauh (3b), Laureen Biersack (4a) sowie (hinten, von links) Ilona Karasinska (5), Payton Green (5/vertreten durch Schulleiterin Anja Bräu), Inga Utwich (4b) und Mia Kraus (3a).
von Stefan NeidlProfil

"Bilder von Schülern im Schulamt gab es bei uns noch nie", erklärte Schulamtsdirektorin Elisabeth Junkawitsch. Seit dem Umzug des Schulamts vor zwei Jahren in die neuen Räumlichkeiten in Neustadt/WN sind die Gänge eher trist und monoton geblieben. Darum erinnerte sich Junkawitsch an Konrektorin Ruth Seitz von der Grund- und Mittelschule Grafenwöhr, eine begabte Künstlerin. Eines ihrer Bilder schmückt sogar das Büro der Schulamtsdirektorin.

So entstand die Idee, mit Bildern von Schülern aus Grafenwöhr die Gänge des Schulamts zu schmücken. Lehrerin Kerstin Heidrich leitete die AG Schulhausgestaltung, nahm sich des Projekts an und suchte Freiwillige dafür. In mehreren Blockveranstaltungen malten die Schülerinnen Katharina Fehn (Klasse 4a), Leni Buck (4a), Stefanie Rauh (3b), Laureen Biersack (4a), Ilona Karasinska (5), Payton Green (5), Inga Utwich (4b) und Mia Kraus (3a) Bilder nach Vorlagen berühmter Künstler. Da die Originale meist rechteckig sind, die Tafeln aber quadratisch, mussten sie dabei etwas improvisieren.

"Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele", zitierte Junkawitsch Pablo Picasso bei der Übergabe. Sie versprach den Schülern dabei zwei Dinge: Erstens werde sie Fotos vom Aufhängen und den dann geschmückten Gängen nach Grafenwöhr schicken.

Zweitens sehe sie die Bilder nur als Leihgabe an: Das heißt, wenn diese irgendwann von den Gängen abgenommen werden, gehen sie an die Kinder zurück. Schließlich stecke jeder Künstler sein Herz in seine Werke und hänge daran, sagte die Schulamtsdirektorin. Sie würde sich freuen, wenn vielleicht auch andere Schulen dem Beispiel folgen würden und so eine Wechselausstellung im Schulamt entstehen könnte.

 

 

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