Pfarrer Thomas Berthold nannte es "Verabschiedungstag", zu dem sich die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte "Kinderhaus Kunterbunt" zusammen mit ihren Erzieherinnen und der Leiterin Ines Gutt in der Michaelskirche eingefunden haben. Die künftigen Schulkinder wurden vom Pfarrer gesegnet und werden im September einen neuen Weg einschlagen.
Dies trifft auch auf die Kita-Leiterin Ines Gutt zu. Sie tritt in den Ruhestand und wurde von Pfarrer Berthold entpflichtet. Zuvor sprach er ihr im Namen der Kirchenvorstände und auch persönlich ein "großes Dankeschön" für die vergangenen 30 Jahre aus. "Sie haben die Kita aufgebaut, ein pädagogisches Konzept gestaltet und die Entwicklung der Kinder gefördert. Viel Arbeit gab es in der Verwaltung, bei der Personalsuche und während der Pandemie. Mit Ihrer herzlichen und kompetenten Art hatten Sie immer ein waches Auge auf die Kita", so der Pfarrer. Als Geschenk gab es "ein Körbchen voller Arbeit". Dies war mit Wolle gefüllt, um wieder für die Kinderkrebshilfe Häkelhandarbeiten herzustellen.
"Eine Institution geht in Ruhestand", meinte Bürgermeister Edgar Knobloch und sagte im Namen der Stadt "ganz herzlichen Dank". Von Ines Gutt wurde ein Teil der Bevölkerung Grafenwöhrs "erzogen". Es waren in den letzten 30 Jahren viele Pfarrer hier, "aber Sie sind geblieben, und das als Berlinerin". Dankesworte kamen auch von der Leiterin der katholischen Kindertagesstätte St. Theresia Martina Müller.
Edith Gmeiner, die Fachberaterin des evangelischen Kita-Verbandes Bayern, sagte: "Was jede Kita-Leitung braucht, ist ein großes Herz". Auch die künftige Ruheständlerin bedankte sich beim Elternbeirat und den "tollen Mitarbeiterinnen". Ihr Wunsch für sie: "Mehr Personal".





















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