"Ernte in Gefahr!": Landwirte schreien mit diesem Slogan um Hilfe, denn ohne modernen Pflanzenschutz geht etwa die Hälfte des Ernteertrages verloren. Direkt vor Augen geführt wird das Ergebnis in Grafenwöhr "auf dem Birka". In einem Feldabschnitt hat Michael Speckner aus Gößenreuth auf jede Form von Pflanzenschutz verzichtet, beispielsweise auf den Einsatz von Hacke und Pflug gegen Unkraut, auf den Beschnitt kranker Pflanzen oder auf Fungizide gegen Pilzbefall. Der Mais im Feld ohne Pflanzenschutz ist minimal und verschwindend klein im Gegensatz zum übrigen Maisfeld. "Durchschnittlich geht etwa rund 50 Prozent des Ernteertrages verloren", bestätigt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
"Überall wird geschimpft, dass gespritzt wird. Aber die Nutzpflanzen brauchen Schutz. Unkräuter rauben ihnen sonst Nährstoffe, Wasser und Licht. Pilze und Schädlinge machen sie krank. Ohne Pflanzenschutz gehen die Ernten dramatisch zurück, in schlechten Jahren droht sogar der komplette Ausfall der Ernte", weiß Speckner. Das Motto beim Pflanzenschutz lautet: "So viel wie nötig, so wenig wie möglich!" Die Landwirte haben zudem weltweit die strengsten Regeln für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Diese werden durch die Behörden überwacht. Mehr Informationen gibt es im Internet (www.die-pflanzenschuetzer.de).
















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