20.09.2021 - 13:05 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Lea Schönberger aus Hütten freut sich auf ihre erste Wahl

Lea Schönberger aus Hütten wird kurz vor der Bundestagswahl volljährig und darf zum ersten Mal wählen. Sie erzählt, was sie bei ihrer Entscheidung beeinflusst und wie sie den Wahlkampf empfindet.

Lea Schönberger wird am Wochenende 18 Jahre alt und darf zum ersten Mal wählen gehen.
von Stefan NeidlProfil

Zum ersten Mal mitbestimmen, wer in Deutschland das sagen hat: Darauf freut sich Lea Schönberger aus Hütten schon. Noch ist sie 17 Jahre alt, feiert aber am 25. September, also am Tag vor der Bundestagswahl 18. Geburtstag, und ist damit wahlberechtigt. Die Teilnahme an der Wahl ist für sie wichtig. Lea hätte sich geärgert, wenn sie noch weitere vier Jahre auf ihre erste Stimmenabgabe auf Bundesebene hätte warten müssen. Die junge Frau aus Hütten ist politisch interessiert und kann sich vorstellen, sich einmal in Verbänden oder Vereinen politisch zu engagieren. Einer Partei möchte sie erst einmal nicht beitreten.

Die Metallbauerin bei Witron hat sich über Nachrichtensendungen, Internet, die sozialen Medien, aber auch aus der Zeitung über Parteien und Wahlprogramme informiert. Die so genannten Trielle hat sie mal verfolgt, findet sie aber mitsamt den Kandidaten eher langweilig. "Es hätte bestimmt bessere Kandidaten gegeben. Na ja, besser geht immer", meint sie und schmunzelt.

Für Lea sind vor allem Soziales und Klima die brennendsten Themen. Treffen die Parteien dabei ihre Interessen? "Es gibt gute Ansätze. Am Ende muss man immer Kompromisse eingehen." Mit Freunden hat sie die aktuelle Politik schon diskutiert, die Familie hat sie bei ihrer Entscheidung eher weniger beeinflusst.

Am Samstag vor der Wahl will sie ihren Geburtstag erst einmal klein mit der Familie feiern. Eine richtige Party soll aber nachgeholt werden: "Es hat zeitlich nicht so gepasst." Dann will Lea ausgeschlafen am Sonntag im Wahllokal im Hüttener Feuerwehrhaus ihre Stimme abgeben. Die junge Frau weiß schon, wen sie wählen wird, will es aber nicht verraten. Sie glaubt aber, dass der nächste Kanzler Olaf Scholz heißen wird. Die neuesten Prognosen will sie immer wieder verfolgen. Einen Wahlmarathon will sie am Sonntagabend aber nicht einlegen.

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